Der ERC Ingolstadt verstärkt sich mit dem MVP des Play-off-Finals der Deutschen Eishockey-Liga. Torhüter Jonas Stettmer wechselt vom Rekordmeister Eisbären Berlin zu den Oberbayern, bei denen er im Nachwuchs ausgebildet wurde und für die er seine ersten Einsätze in der deutschen Eliteliga absolvierte.
„Wir haben Jonas‘ hervorragende Entwicklung in den vergangenen Jahren eng verfolgt. Er gehört mittlerweile zweifellos zu den besten deutschen Torhütern. Im Abschlussgespräch vor seinem Wechsel nach Berlin damals hatten wir schon signalisiert, dass wir ihn eines Tages gerne wieder in unserem Team haben würden. Umso schöner ist es, dass es nun wirklich geklappt hat. Wir sind sehr froh, dass er sich für den ERC entschieden hat“, sagt Sportdirektor Tim Regan.
Im Alter von 14 Jahren kam Stettmer zum ERC Ingolstadt
Im Alter von 14 Jahren kam der gebürtige Straubinger 2015 zu den Jungpanthern und war eines der ersten Talente, die in die damals neu eröffnete Audi-Sportakademie einzogen. Fünf Jahre lang durchlief er die Nachwuchsteams des ERC, ehe er drei Jahre lang Teil des Goalie-Gespanns im DEL-Team war. Als erster im ERC-Nachwuchs ausgebildeter Spieler überhaupt kam er im März 2020 zu seinem ersten DEL-Einsatz für Ingolstadt. Im Play-off-Finale 2023 bestritt er vier Partien für die Blau-Weißen, ehe er anschließend zu den Eisbären Berlin wechselte. Nun schließt sich der Kreis. Als dreifacher deutscher Meister und wertvollster Spieler der Finalserie kehrt der 24-Jährige an die Donau zurück. Mit 16 Starts in den diesjährigen Play-offs und einer Fangquote von 92,5 Prozent führte er den Hauptstadt-Klub als Nummer eins zwischen den Pfosten zum dritten Titelgewinn in Folge.
„Ich konnte mich in Berlin gut entwickeln und immer mehr Verantwortung übernehmen. Jetzt wieder nach Ingolstadt zurückzukommen, fühlt sich für mich wie nach Hause kommen an. Ich habe acht Jahre hier verbracht, kenne die Leute im und rund um den Klub“, sagt Stettmer zu seiner Rückkehr zum ERC. „Es gab zwar auch andere Optionen, meine Priorität lag aber von Anfang an darauf, wieder nach Ingolstadt zu gehen. Dazu habe ich mich ganz bewusst entschieden. Ich freue mich sehr darauf, in der Saturn-Arena wieder mit dem Panther auf der Brust aufzulaufen.“ (AZ)
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