Gleich zwei Gründe zu Feiern gab es für den VfR Neuburg am vergangenen Samstag. Zuerst besiegelten die Lila-Weißen ihre Teilnahme an der Landesligarelegation mit einem 3:0-Sieg gegen den TSV Wertingen. Abends stieg dann noch die Saisonabschlussfeier des Vereins. „Für den ein oder anderen ging es da schon noch etwas länger“, sagt Spielertrainer Sebastian Habermeyer und lacht. „Es war einfach eine tolle Saison.“
Eine gewisse Anspannung vor der Relegation
Gegen den TSV Wertingen, der durch die Heimniederlage den gesicherten Gang in die Kreisliga antreten muss, begann die Elf von Habermeyer ruhig – man tastete sich ab. Als der Druck der Gastgeber jedoch größer wurde, meldete sich der VfR zunächst in Person von Robert Hößl zum 1:0 an. „Dann hat es sich leichter gespielt“, so Habermeyer – denn ein Remis hätte den Gästen für die Relegation gereicht. Habermeyer selbst und Halil Samsa sorgten dann für die Kirsche auf der Torte zum 3:0-Endstand.
Der 31-Jährige Habermeyer ist bereits 2018 mit den Lila-Weißen in die Landesliga auf- und vier Jahre später auch wieder abgestiegen. Er bemerke nun in der Mannschaft „schon eine gewisse Anspannung“. Für viele sei die Landesligarelegation das Highlight ihrer gesamten Karriere. Trotzdem habe er beim Training am Montagabend keine Gehemmtheit erlebt. „Eher eine ’Jetzt erst recht’-Stimmung.“ Dass der VfR jetzt in der Relegation zunächst nicht gegen den FC Ehekirchen spielt, sieht er pragmatisch. „Das wäre schon ein cooles Derby gewesen“, sagt er. „Aber wir wollen sportlich bestehen, da ist es eigentlich egal, gegen wen es geht.“ Nun müssen die Lila-Weißen also am Mittwochabend (Anstoß 18.30 Uhr) zuhause gegen den SSV Niedersonthofen bestehen. Die Allgäuer waren erst in der vergangenen Saison aus der Bezirksliga aufgestiegen und beendeten die aktuelle Saison punktgleich mit dem FC Ehekirchen. „Wir haben uns das ein oder andere Spiel angeschaut und Ideen besprochen, wie wir sie bespielen“, so Habermeyer.
Rückspiel in Niedersonthofen
Das Rückspiel steigt dann am Samstag ab 16 Uhr im etwa drei Stunden entfernten Niedersonthofen, zudem der VfR mit Bus und Fans anreisen möchte. Erst danach steht fest, ob die Lila-Weißen die zweite Runde der Landesligarelegation erreichen – möglicherweise dann ja gegen den FC Ehekirchen.
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