Als Alfred Hornung vor 24 Jahren sein Mandat im Neuburger Stadtrat antrat, da kaufte er sich zwei Bilder. Bis heute hängen diese in seinem Privathaus an der Wand. Die Gemälde einer Ingolstädter Künstlerin zeigen jeweils die gleiche Figur in zwei Posen: Ein Mann mit Anzug und Krawatte, der wie eine Marionette an Fäden geführt wird. Bild zwei zeigt eben jene Puppen am Boden liegend. „Diese Bilder habe ich immer mit meiner Tätigkeit im Stadtrat verknüpft“, sagt Hornung. „Sie waren für mich der Zeigefinger, dass ich mich niemals zu einer Marionette für eine Sache mache – auch nicht für eine gute.“
Neuburg
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