Da ist etwas in Schieflage geraten, in diesem Wahlkampf. Hatte man sich vor dem 8. März noch sachlich und inhaltlich auseinandergesetzt, hat sich das innerhalb weniger Tage verändert. Der Wettbewerb um den Posten im Rathaus gleicht mehr einem Wettrennen um das sensationellste Video als einem politischen Diskurs: Wer hat die meisten und prominentesten Unterstützer? Wer ist der bessere Neuburger? Wer spendiert heute was? Dabei hatte man sich noch zu Beginn des Wahlkampfs geschworen, dass man sich an den eigenen Inhalten messen lassen will. Und vor allem: Dass man sich auch nach der Entscheidung die Hände reichen kann.
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