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„Täterarbeit ist vor allem Opferschutz“: Wie eine Ingolstädter Beratungsstelle häusliche Gewalt an der Wurzel packt

Ingolstadt

„Täterarbeit ist vor allem Opferschutz“: Wie eine Ingolstädter Beratungsstelle häusliche Gewalt an der Wurzel packt

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    Die Ingolstädter Außenstelle des Münchner Informationszentrums für Männer arbeitet mit Männern, die in der Partnerschaft gewalttätig geworden sind, um ihr Verhalten künftig zu ändern.
    Die Ingolstädter Außenstelle des Münchner Informationszentrums für Männer arbeitet mit Männern, die in der Partnerschaft gewalttätig geworden sind, um ihr Verhalten künftig zu ändern. Foto: Fabian Sommer, dpa (Symbolbild)

    Es ist Sozialarbeit, die wehtut, die kritisch beäugt wird und deshalb kaum Beachtung findet. Für die Ingolstädter Außenstelle des Münchner Informationszentrums für Männer leitet der Sozialpädagoge Simon Biedenbach Gruppensitzungen, die vor allem Männern, die in ihrer Partnerschaft gewalttätig geworden sind, dabei helfen sollen, ihr Verhalten zu verstehen und künftig zu ändern. „Es geht nicht darum, dass sich die Männer besser fühlen, sondern darum, Opfer zu schützen. Man kann eine Frau aus einer gewalttätigen Beziehung befreien, das hilft aber nicht der nächsten Frau, die eine Beziehung mit diesem Mann eingeht, solange er nicht an diesem Verhalten gearbeitet hat“, beschreibt er den Zweck dieser Arbeit, die ein Lagebild verbessern soll, das kaum auszuhalten ist.

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