Was sich mit Thomas Mack als Landrat verändern wird
Bei seiner offiziellen Verabschiedung als Bürgermeister wurde Macks Verständnis von Demokratie deutlich. Warum sein kooperativer Politikstil etwas Bemerkenswertes ist.
Immer wieder war da von „einem „einvernehmlichen Miteinander“ die Rede, ganz egal welcher Couleur die gewählten Mandatsträger auch angehörten. Eine ausscheidende Gemeinderätin gestand sogar, dass sie von Mack erst gelernt habe, was Demokratie wirklich bedeutet. Treffender kann man es kaum auf den Punkt bringen.
Thomas Mack wird auch die anderen Parteien gewinnbringend mit ins Boot hoel
Eigentlich war das schon immer das Credo von Thomas Mack, und es besteht die berechtigte Hoffnung, dass er diesen Grundsatz auch im Landratsamt aufrechterhält und schon bei der Wahl seiner Stellvertreter einen Vorgeschmack darauf liefert. Denn die Menschen sind den Hass vieler Politiker auf gewählte Mitbewerber oder andere Parteien leid, das unsinnige Schubladendenken, das ganze Hickhack um gekränkte Eitelkeiten, die Rechthaberei um den vermeintlich einzig gangbaren Weg.
Sie wollen nicht mehr dabei zuzuschauen, wie sie sich von Berlin bis Neuburg gegenseitig zerfleischen, ihr Ego vor das Gemeinwohl stellen und damit automatisch den rechtsextremen Kräften weiter in die Karten spielen. Gerade jetzt sollte es das gemeinsame Ziel aller demokratischen Parteien sein, in erster Linie gute Politik zu machen und Mehrheiten im demokratischen Sektor zu suchen. Nicht nur dafür taugt Thomas Mack als Vorbild.
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