Der Wasserzweckverband (WZV) Heimberggruppe hat im vergangenen Jahr rund 13.000 Kubikmeter Wasser mehr verkauft als im Vorjahr, obwohl er gut 10.000 Kubikmeter weniger gefördert hat. Was wie ein Taschenspielertrick klingt, führt Verbandsvorsitzender Tobias Gensberger zu 90 Prozent auf den Einbau von Wasserzählern an den Friedhöfen zurück. Früher wurde das Friedhofswasser geschätzt und pauschal mit einem Euro pro Grab abgerechnet, seit 2025 aber läuft es an allen Friedhöfen über Zähler. Während 2024 noch 43.126 Kubikmeter unter der Rubrik „Lösch- und Friedhofswasser“ geführt wurden, waren es 2025 nur noch 20.371 Kubikmeter. „Historisch niedrige Verluste“ durch erfolgreiche Sanierungsmaßnahmen haben ebenfalls zu dem Ergebnis beigetragen. So niedrige Wasserverluste, die weit unter dem Landesdurchschnitt liegen, habe es noch nie gegeben, erklärte Gensberger in der letzten Sitzung der aktuellen Wahlperiode. Die Rohrbrüche stagnieren auf hohem Niveau von 25, auffällig ist, dass fast die Hälfte, nämlich zwölf, auf den Ortsteil Bertoldsheim entfielen, was Wassermeister Karl Biber auf die dort verlegten PVC-Rohre zurückführt.
Treidelheim
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