Manchmal zischt es. Und immer wieder geht ein lautes Piepen los. Dann müssen Bryan France oder sein Kollege Alex Böheim schnell kontrollieren, ob beim Brauvorgang alles passt. Die zig Hektoliter Bier für das Ingolstädter Pfingstvolksfest, das noch bis 31. Mai läuft, sind zwar längst fertig, doch ein neues Bier ist bereits angesetzt. Schließlich werden in der kleinen Brauerei in der Nähe des Auwaldsees inzwischen 2000 Hektoliter pro Jahr gebraut. Yankee & Kraut stellen aber kein gewöhnliches Bier her, sondern sogenanntes Craftbeer – handwerklich gebrautes Bier, das sich teilweise durch unkonventionelle Mischungen verschiedener Hopfensorten auszeichnet. Mit zwei Biersorten ist die Brauerei heuer erstmals auf dem Volksfest vertreten und stemmt gemeinsam mit Griesmüllers Altstadtbrauerei sowie einem Festwirt ein eigenes Festzelt. Ein Umstand, der in Bayern einmalig sein dürfte. Ebenso wie die Geschichte der Ingolstädter Craftbeer-Brauerei.
Ingolstadt
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