Von Sebastian Musolf
Alerheim/Balgheim Die bei drei Herden in Alerheim und Balgheim ausgebrochene Rinderseuche BHV1 hat sich allem Anschein nach nicht auf weitere Betriebe in der Nachbarschaft ausgebreitet. Das ergaben die Untersuchungen der Veterinärabteilung des Landratsamtes Donau-Ries. In den beiden Ortschaften wurden in allen Milchvieh- und Bullenmastbetrieben Stichproben genommen und auf den Erreger der Seuche, das Bovine Herpes-Virus 1, getestet.
„Die Blutproben der Tiere waren alle negativ. Es schaut danach aus, dass wir die Seuche im Griff haben“, berichtet Veterinärdirektor Sälzle. In etwa drei Wochen finden Nachuntersuchungen statt, um eine mögliche Verbreitung der Krankheit mit Sicherheit ausschließen zu können. Der für die beiden Ortschaften verhängte Sperrbezirk bleibe bis dahin bestehen.
Der Bayerische Bauernverband Donau-Ries will den drei Rinderwirten helfen, kündigt Geschäftsführer Michael Stiller an. Das wichtigste Ziel seines Verbandes sei, herauszufinden, wie die Seuche ins Ries kam.
Wie die Bekämpfung der Seuche vorangeht und wie der Bauernverband die Situation beurteilt lesen Sie in den Rieser Nachrichten am Samstag.