Oberförster Franz-Josef Rupprecht, im dienst des fürstenhauses Oettingen-Wallerstein, hat bei dieser Eiseskälte spezielle Tipps, wie man sich warm anzieht:
Zwiebeltechnik: Lieber drei leichte Kleidungsstücke tragen als ein dickes, dann lässt sich die Wärme je nach Bewegungsgrad regulieren.
Filz: Rupprecht zieht Einlagen oder ganze Stiefel aus Filz Lammfell-Fütterung vor. Filz wird im Gegensatz zum Lammfell nicht zerdrückt und behält sein Luftpolster.
Kein kühler Kopf: Eine Kopfbedeckung ist wichtig, 30 Prozent der Körperwärme gehen über den Kopf ab. Mützen sind derzeit besser als Hüte, sie schützen die besonders kälteempfindlichen Ohren optimal. Überhaupt gelte in der Kältewelle „Eitelkeit ist fehl am Platz“.
Luft statt Schweiß: Atmungsaktive Kleidungsmaterialien sind jetzt wichtig, denn schweißnasse Kleidung trägt sich weder angenehm noch ist sie gesund. (hum)