
Mit dem Helikopter gegen den Eichenprozessionsspinner

Plus Die Fürst Wallerstein Forstbetriebe und das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wollen die Bürger über eine gemeinsame Bekämpfungsaktion informieren.
Bald, gegen Ende April, schlüpfen die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners. Sie sind eine Gefahr für den Menschen, in erster Linie sind aber die Eichen und ihre Blätter bedroht: vom Kahlfraß. Die Fürst Wallerstein Forstbetriebe setzen deswegen eine ungewöhnliche Bekämpfungsmaßnahme zum Waldschutz ein, an der auch der Freistaat Bayern beteiligt ist.
Auf einer Fläche von 26 Hektar Waldbestand zwischen Bollstadt und Aufhausen wird Mitte Mai mit einem Helikopter das Insektizid „Mimic“ ausgebracht. Das Betreten der entsprechenden Waldwege wird an diesem Tag nicht möglich sein. „Der Einsatz des Insektizids erfolgt minimalst“, sagt Peter Birkholz, Forstdirektor im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Er verweist dabei auf die Gesamtfläche des Waldes von mehreren Tausend Hektar. „Der Einsatz geschieht nicht leichtfertig, sondern nur, wenn es zwingend notwendig ist, und das ist hier der Fall.“ Das Insektizid, das auch im Obst- und Weinbau eingesetzt wird, sei sehr selektiv, sodass nur blätterfressende Raupen abgetötet würden. Dazu gehöre auch der Schwammspinner, aber eben keine Bienen, wie Birkholz hervorhebt. Das Mittel habe auch nur eine Wirkung von 80 bis 90 Prozent, bei Regen sogar nur von 50 bis 60 Prozent. Die Wirkdauer liege bei 14 Tagen. Zudem gehe man davon aus, dass die Bekämpfungsmaßnahme für mehrere Jahre reichen sollte.
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