Alerheim Nach dem Pfarrhaus in Wechingen fällt jetzt wohl auch das Alerheimer Pfarrhaus der Spitzhacke zum Opfer. Im Gegensatz zu seinem Wechinger „Leidensgenossen“ ist das 288 Jahre alte Gebäude denkmalgeschützt – dennoch sieht nicht einmal das Denkmalamt eine Chance zur Rettung. Der Grund: Das gesamte Dachgebälk wurde Ende der 70er Jahre mit den hochgiftigen Holzschutzmitteln PCB und Lindan behandelt – zur Bekämpfung des Messingkäfers. Das ergaben umfangreiche Voruntersuchungen, welche die Kirchengemeinde in Auftrag gegeben hatte. Den verhängnisvollen Auftrag dazu hatte der damalige Kirchenvorstand in Alerheim gegeben, „ohne dass der vom Ausmaß des Giftes wusste, wie Gerhard Ament, damals Mitglied im Vorstand, beteuert.
Die Hintergründe lesen Sie in den Rieser Nachrichten vom Samstag. (hum)