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Donauries-Ausstellung

03.10.2019

Halle C: Saft zum Probieren – aus Pappbechern

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Am Stand des Gartenbau- und Verschönerungsvereins Munningen können Besucher bei Christa Hertle, Alex Kohler und Klaudia Kienberger (von links) verschiedene Saftmischungen probieren.

Plus In der Naturhalle ist es grün, denn mehrere Verschönerungsvereine zeigen ihre Kunst. Besucher können Saftmischungen probieren und sich über Blühwiesen informieren.

Um alles, was in den Bereichen Garten, Feld und Wald wächst und gedeiht, dreht es sich in der Halle C der Donauries-Ausstellung. So sind, neben dem Stand des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Nördlingen, auch einige Rieser Dörfer mit ihren Gartenbau- und Verschönerungsvereinen vertreten. Wie Artur Neurei-ther vom Kreisverband erzählt, bewerben sich die interessierten Dorfvereine beim Dachverband um die Teilnahme, die dieses Jahr mit dem Schwerpunkt Streuobstwiesen ausgeschrieben war.

Vom Apfel zum Saft heißt es dann auch am Stand des Munninger Gartenbau- und Verschönerungsvereins. Dazu gibt es eine Vielzahl an Saftmischungen zu kosten. Diese stellt die Mosterei Binninger zur Verfügung. Die Getränke werden in Pappbechern angeboten. Alex Kohler sagt, er sei zuerst skeptisch gewesen, ob diese spitzen Becher funktionierten, doch er wollte kein Plastik. Es klappt.

Gleich daneben zeigt der Gartenbauverein Mönchsdeggingen unterschiedliche Sorten von Zwiebeln. Mit Imker Roland Graf, der 14 Bienenvölker sein Eigen nennt, ist der Gartenbauverein Hürnheim vertreten. In einem durchsichtigen Glas kann man die Varroamilbe betrachten, die auch seinen Bienen zu schaffen macht und die er mit Ameisensäure bekämpft. Für den Gartenbau- und Verschönerungsverein Löpsingen zeigt Erich Schabert mit einer Drechsel-Manufaktur seine Künste, und Michael Winter, Firma Ravera, verweist auf die Herstellung von Dünger durch „Effektive Mikroorganismen“ und vertritt damit den Gartenbauverein Baldingen.

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Manuela Seifert vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten informiert in Halle C auf der Donauries-Ausstellung.

Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) bietet in drei Bereichen Informationen an. So steht Karin Sonntag für die „Ernährung“ am Glücksrad und liest ihren Besuchern die erspielten Fragen vor, wovon eine lautet: „Wie macht man Wildkräuter haltbar?“ Nebenan informiert Kurt Eger-Benninger zum Bereich Landwirtschaft, bei der Biodiversität das große Thema ist. Dabei geht es auch um die Förderung von Blühflächen, zu deren Antragstellung das Amt berät. Im Bereich Forsten gibt es Informationen für Waldbesitzer.

Am Stand in der Raummitte blicken Vertreter der Heide-Allianz Donau-Ries auf erfolgreiche fünf Jahre zurück, wie Gabriele Stadlmayr vor Ort schildert. In dieser Zeit haben sie das Life-Natur-Projekt umgesetzt und dabei Magerrasen durch Schaf- und Ziegenherden entbuscht, oder angekaufte Grundstücksstreifen neu angesät. So steht in der gesamten Halle die Förderung der biologischen Vielfalt im Mittelpunkt, für die sich viele Menschen auch ehrenamtlich engagieren.

Außerdem in und um Halle C vertreten:

  • Verschönerungsverein Nördlingen
  • Gartenbauverein Marktoffingen/Minderoffingen
  • Verein für Gartenbau- und Landespflege Hohenaltheim
  • Jugendgruppen der Gartenbauvereine
  • Landschaftspflegeverband Donau-Ries
  • R. Hieble, Donauwörth
  • Interessensgemeinschaft eMobilität Donauries
  • Autohaus Ernst Meier

Unsere Reporter waren fleißig für Sie im Einsatz. Hier finden Sie alle geschriebenen Werke zur Donauries-Ausstellung in Nördlingen 2019. (Plus+)

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