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Mitgliederversammlung: „Bürger in Entscheidungen einbeziehen“

Mitgliederversammlung

„Bürger in Entscheidungen einbeziehen“

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    Ortsvereinsvorsitzender Wolfgang Stark und seine Vorgängerin Rita Ortler sprachen bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Engel.
    Ortsvereinsvorsitzender Wolfgang Stark und seine Vorgängerin Rita Ortler sprachen bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Engel. Foto: ben

    Nördlingen Am Mittwochabend führte der Nördlinger SPD-Ortsverein erstmals unter dem neuen Vorsitzenden Wolfgang Stark seine Mitgliederversammlung durch. Dabei begrüßte der 54-Jährige im Namen der Vorstandschaft und Stadtratsfraktion 15 anwesende Mitglieder.

    „Die Versammlung musste anberaumt werden, um rechtzeitig unsere Delegierten für die anstehenden Wahlen bestimmen zu können“, so Stark zum Hauptpunkt des Abends. Danach blickte er unter anderem auf den Ortsvereinsausflug nach Kempten sowie den beeindruckenden Vortrag des SPD-Urgesteins Erhard Eppler im Gemeindezentrum zurück. Auch auf einen weiteren neuen Besucher machte Stark aufmerksam: Am 19. Juni kommt SPD-Bundestagsabgeordnete Burkert, um sich die Nördlinger Verkehrssituation anzuschauen und mit Ortsvereinsmitgliedern darüber zu diskutieren. Der Nürnberger ist seit 2006 Bahnbeauftragter der SPD-Bundestagsfraktion sowie Mitglied im Ausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

    Danach schritten die Mitglieder zur umfangreichen Delegiertenwahl, die Albert Lanzinner leitete. Bei vielen Stimm- und Quotenmöglichkeiten gab es danach einiges zu zählen. Schließlich waren es diese Delegierten für den Unterbezirksparteitag am 30. Juni: Sigrun Fischbach, Gabriele Fograscher, Barbara Hermanns, Rita Ortler, Horst Donauer, Walter Fograscher, Jürgen Greiner, Stephan Lingel und Wolfgang Stark. Für die Bundeswahlkreiskonferenz am 21. September: Sigrun Fischbach, Gabriele Fograscher, Barbara Hermanns, Rita Ortler, Horst Donauer, Jürgen Greiner, Christoph Schmid und Wolfgang Stark. Für die Landtags- und Bezirkstagskonferenz im November: Rita Ortler, Monika Stöcklein, Jürgen Greiner und Wolfgang Stark.

    Zum Abschluss sprach Starks Vorgängerin Rita Ortler, über die aktuelle Stadtratsarbeit, insbesondere die Situation um das Nördlinger Hallenbad. Dieses sei 1968 gebaut worden und benötige jetzt dringend eine Sanierung und Erweiterung. Dazu stellte Ortler Architektenpläne für Renovierung, Erweiterung oder Neubau vor. Allein die energetische Sanierung des bestehenden Gebäudes käme auf über drei Millionen Euro, doch man müsse auch neuen Richtlinien und den Wünschen der Bevölkerung Sorge tragen, so Ortler. Mit einem Anbau auf der grünen Wiese, der vor allem mehr Wasser- und Ruheflächen bieten würde, stiegen dann die Kosten aber auch schon auf mindestens das Doppelte an. Eine große Umgestaltung mit sechs Schwimmbahnen und neuem Treppenhaus läge genauso wie ein Neubau beispielsweise nahe des Freibades sogar bei rund acht Millionen Euro. Im letzteren Falle wären allerdings noch nicht einmal die Grundstückskosten dabei und das alte Gebäude noch nicht abgerissen oder saniert.

    Auch wäre es in diesem Falle weitaus aufwendiger, Schulkinder zum Unterricht über die Marienhöhe zu transportieren, waren sich die Anwesenden einig. Ebenso herrschte Einigkeit, dass man bei solch einem großen Vorhaben die Bürger stärker als bisher informieren müsse. „Wenn der Bürger zu spät eingebunden wird, hat er ein Akzeptanzproblem“, schloss Stark die zweistündige Sitzung.

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