Er ist der Gründer, Ideengeber, der Kopf und Macher von „Christmas on Horse“: Karlheinz Grundler. Er hat sich in Nördlingen mit einem der schönsten und modernsten Barock-Pferdeausbildungszentren einen Lebenstraum erfüllt und könnte sich als dessen Leiter ganz auf die Ausbildung von Pferden und Kurse für Reiter konzentrieren. Doch „sein Herz schlägt für die Show“, wie er unumwunden zugibt. Seit er vor mehr als zwei Jahrzehnten in der Pferdeshow „Zauberwald“ mitgewirkt hat, ließ ihn der Traum vom eigenen Pferdezirkus nicht mehr los. Und inzwischen hat er es geschafft.
Nachdem im vergangenen Jahr wegen umfangreicher Bauarbeiten auf seinem Gelände auf eine neue Ausgabe der Show verzichtet werden musste, startet jetzt die seit 2015 inzwischen vierte Ausgabe seiner Produktion „Christmas on Horse“. Wie immer mit einem neuen Programm und in diesem Jahr sogar mit einer völlig neuen Kulisse. In „Verwünscht nochmal“ spielt das Thema Märchen eine herausragende Rolle, eine riesige LED-Leinwand wird die große Reithalle in ein begehbares Schloss verwandeln.
Trotz dieser technischen Neuerungen werden selbstverständlich die Pferde im Vordergrund des Geschehens stehen und einen genauso abenteuerlichen wie poetischen Parforceritt durch die Welt der Mär-chen zelebrieren. Denn wegen eines Kusses droht ein ganzes Märchenland im Chaos zu versinken. Da kann nur Jakob Grimm, herbeigerufen von Fräulein Aschenputtel, helfen, um das böse Spiel einer Fee aufzudecken und schließlich zu einem guten Ende zu führen.
In diesem zweieinhalbstündigen Programm wird man Reitkunst auf erstklassig ausgebildeten Barockpferden, Friesen, Andalusier, Lippizanerhengste und sogar Menorquin-Pferde und einen schwarzweißen „Tinker“, als Dressurpferd ausgebildet, erleben dürfen. Und natürlich auch Miniponys, Lamas, Ziegen und sogar Tauben. Darüber hinaus erstklassige Artistik, gepaart mit humorvoller Clownerie, verpackt in eine Geschichte für Jung und Alt.
Regelrecht verzaubert ist auch Karlheinz Grundler, wenn er über das neue Programm und die Vorbereitungen berichtet. Er schwärmt vom wunderbaren Zusammenhalt der Künstler: „Wir sind wie eine große Familie, wir essen zusammen und wir verbringen den Heiligen Abend zusammen.“ Um dann über die gesamte Weihnachtszeit die Show zu präsentieren.
„Ohne meine Familie, ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer aus dem Stall könnte ich so ein Projekt niemals stemmen“, lobt Grundler seine Truppe und er hebt auch die Geduld der Kunden hervor, die über drei Wochen lang mit stark eingeschränktem Reitbetrieb zufrieden sein müssen. Dafür möchte er dann auch Außergewöhnliches bieten.
Er brennt für sein Projekt, so wie es auch seine Pferde tun: „Pferde lieben Aufmerksamkeit“, sagt er, und die bekommen sie während der gesamten Showzeit in ganz besonderem Maße.
gibt es noch für fast alle Shows. Einige Termine sind jedoch bereits ausverkauft. Nähere Informationen gibt es online unter www.christmas-on-horse.de.