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Turmfalken: Großer Jäger in kleiner Holzkiste

Turmfalken

Großer Jäger in kleiner Holzkiste

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    Das Turmfalkengelege umfasste insgesamt fünf Eier, aus denen auch alle Jungtiere schlüpften, doch davon haben zwei Jungvögel nicht überlebt.
    Das Turmfalkengelege umfasste insgesamt fünf Eier, aus denen auch alle Jungtiere schlüpften, doch davon haben zwei Jungvögel nicht überlebt. Foto: Zühlke

    Einen weiteren Bruterfolg kann der Heroldinger Landwirt Reinhold Albrecht vermelden. Nachdem bereits im vorigen Jahr fünf Turmfalken flügge wurden, sind derzeit drei junge Turmfalken in dem am Giebel der landwirtschaftlichen Maschinenhalle angebrachten Nistkasten zu beobachten. Das Gelege umfasste insgesamt fünf Eier, aus denen auch alle Jungtiere schlüpften, doch davon haben zwei Jungvögel nicht überlebt, berichtet der Umweltreferent des Harburger Stadtrates, Roland Zühlke.

    Seit nunmehr über zehn Jahren wird die Nisthilfe jedes Jahr von Raubvögeln genutzt. Die ersten Jahre haben Schleiereulen dort ihre Jungen groß gezogen, seit einigen Jahren nutzen Turmfalken die Holzkiste für die Aufzucht ihres Nachwuchses.

    Der Schleiereulen-/Falkenkasten eignet sich für den Einbau in Scheunen, Ställen und Kirchtürmen. Durch die Abgeschlossenheit gegenüber der Umgebung kann er aber auch problemlos in Dachböden von Wohnhäusern eingebaut werden. Zühlke: „Wenn Sie auch als Geburtshelfer tätig sein wollen und den Anblick einer Falken- bzw. Schleiereulenbrut aus nächster Nähe miterleben wollen, sollten Sie aktiv werden. Es hätte also jeder von uns in der Hand, seinen Beitrag für die Arterhaltung bestimmter Raubvögel zu erbringen. Es genügt eine Holzkiste mit den Maßen 60 x 60 x 100 Zentimeter mit einem kleinen Einflugloch, die an der Giebelinnenseite eines Gebäudes angebracht wird.“

    Zühlke dankte Reinhold Albrecht, durch dessen Bereitschaft, eine Nistmöglichkeit anzubringen, einem exzellenten Jäger wie dem Turmfalken die Möglichkeit gegeben werde, seine Brut an einem geschützten Ort großzuziehen.

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