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Baldern: Großübung der Feuerwehren auf Schloss Baldern

Baldern

Großübung der Feuerwehren auf Schloss Baldern

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    Feuerwehrübung
    Feuerwehrübung Foto: Fürst Wallerstein

    Schloss Baldern liegt in exponierter Lage hoch über dem Dorf und ist aufgrund der topografischen Situation nur schwer zugänglich. Für die Feuerwehren bedeutet dies im Ernstfall: lange Schlauchleitungen, enge Zufahrtswege und eine komplexe Wasserversorgung. Um für mögliche Einsatzszenarien vorbereitet zu sein, probten die Feuerwehren den Ernstfall. An der Übung beteiligt waren die Feuerwehren aus Baldern, Bopfingen, Dorfmerkingen und Kerkingen sowie die Feuerwehren aus Oberndorf und Neresheim. Insgesamt nahmen über 70 Einsatzkräfte teil. Die Feuerwehr Baldern traf als erste am Einsatzort ein, erkundete die Lage und entsandte einen Angriffstrupp in die Kellerräume, um eine vermisste Person zu retten. Parallel stellten die weiteren Wehren die Wasserversorgung über lange Schlauchleitungen vom Dorf hinauf zum Schloss sicher. Nach Abschluss der Übung fand im Feuerwehrhaus Baldern eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Die Zusammenarbeit zwischen den Wehren wurde dabei als äußerst erfolgreich bewertet. Neben dem fachlichen Austausch kam auch die Kameradschaft nicht zu kurz – bei einer Brotzeit und Getränken des Fürst Wallerstein Brauhauses ließ man den Abend in geselliger Runde ausklingen. Die Verantwortlichen von Schloss Baldern betonen die Bedeutung dieser Übung. „Wir sind den beteiligten Feuerwehren sehr dankbar, dass sie sich die Zeit genommen haben, Schloss Baldern und seine besonderen Herausforderungen kennenzulernen. Ihr Engagement leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Menschen und zur Bewahrung eines jahrhundertealten Kulturdenkmals“, fügt Carl-Eugen Prinz zu Oettingen-Wallerstein hinzu. Die Übung machte zugleich deutlich, welche zentrale Rolle die Freiwilligen Feuerwehren im ländlichen Raum einnehmen – nicht nur im Bereich der Sicherheit, sondern auch als verbindendes Element innerhalb der Dorfgemeinschaften.

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