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Bergmesse prägt Oettingen mit Glaube, Gemeinschaft und Musik am Monte Abfallino.

Oettingen

Bergmesse auf dem Monte Abfallino: Glaube und Gemeinschaft trotz eisigem Wind

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    Zahlreiche Gläubige kamen zur Messe auf das Oettinger Rossfeld.
    Zahlreiche Gläubige kamen zur Messe auf das Oettinger Rossfeld. Foto: Claudia Seefried

    Ein Gottesdienst mitten in der Natur, mit einem grandiosen Blick über das ganze Ries und dem Gefühl, dem Himmel so nahe zu sein - dieses Gefühl durften über 200 Gottesdienstbesucher an Christi Himmelfahrt bei der Bergmesse auf dem „Monte Abfallino“ des Oettinger Rossfeldes erleben. Auch die spürbare Anwesenheit der „Eisheiligen“ tat dem keinen Abbruch.

    Bereits um 8.20 Uhr machten sich viele Ministranten heuer mit dem Fahrrad bei sehr starkem Gegenwind auf den Weg hinauf zum Bergkreuz. Die letzten Meter hinauf zum Kreuz konnten zu Fuß erwandert oder mit dem „Shuttlebus“ zurückgelegt werden, sodass auch Gläubigen die Teilnahme möglich war, die sich mit dem Gehen schwertun.

    Besucher tauschen sich über Hoffnung durch den Glauben aus

    Pfarrer Richard Hörmann und Pater Paul feierten gemeinsam den Gottesdienst, die musikalische Gestaltung übernahmen heuer die Alphornbläser. In seiner Predigt ging Pfarrer Hörmann auf das windige Wetter ein und schlug dabei die Brücke zum Glauben: Jesus stehe den Menschen bei – nicht nur bei gutem Wetter und Sonnenschein, sondern auch dann, wenn im Leben Gegenwind aufkommt. Gerade an Christi Himmelfahrt dürfte die Zusage Jesu Hoffnung schenken, dass er seine Menschen begleite „bis zum Ende der Welt“. Pfarrer Hörmann stellte den Gottesdienstbesuchern die Frage, was ihnen der Glaube persönlich im Leben gebe oder bereits geschenkt habe. Darüber sollten sich die Besucher kurz mit ihren Nachbarn austauschen. In vielen Gesprächen wurde spürbar, dass der Glaube Hoffnung, Kraft und Zuversicht bedeutet – besonders in schwierigen Zeiten.

    Besucher genießen Brotzeit nach der Bergmesse

    Im Anschluss an die Bergmesse blieben einige Besucher noch zu einer gemeinsamen Brotzeit auf dem Berg. „Wer dieses Jahr nicht dabei war, sollte es sich für das nächste Jahr unbedingt vormerken“, so das einhellige Fazit vieler Besucher.

    Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen dieses besonderen Gottesdienstes beigetragen haben – von der Vorbereitung über die Durchführung bis hin zur musikalischen Begleitung.

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