Insgesamt 31 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr sowie zwei Gäste traten kürzlich zur Leistungsprüfung „Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ in Möttingen an. In vier Gruppen - darunter zwei Neueinsteiger-Gruppen in der Stufe Bronze - bewiesen die Teilnehmer ihr Können und ihre Einsatzbereitschaft.
Praktische und theoretische Aufgaben schulen Teamarbeit
Die Leistungsprüfung im Hilfeleistungseinsatz dient dazu, die Abläufe bei technischen Hilfeleistungen wie beispielsweise bei Verkehrsunfällen realitätsnah zu trainieren. Dabei müssen die Feuerwehrdienstleistenden unter Zeitdruck einen standardisierten Einsatz bewältigen. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Absicherung der Einsatzstelle, der Aufbau der Geräteablage, die Rettung einer eingeklemmten Person mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät sowie die korrekte Vornahme von Beleuchtung und Brandschutz.
Neben der praktischen Übung wird je nach zu absolvierender Stufe auch theoretisches Wissen abgefragt, etwa zu Gerätekunde oder Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe zu stärken und Handgriffe zu festigen, damit im Ernstfall benötigtes Wissen abgerufen werden kann.
Hohe Beteiligung fördert Sicherheit für die Bevölkerung
Dass sich gleich mehrere Gruppen - darunter auch viele Neueinsteiger - dieser Herausforderung gestellt haben, ist ein starkes Zeichen für Engagement und Ausbildungsbereitschaft. Die Teilnahme an den Leistungsprüfungen fördert nicht nur die Sicherheit im Einsatz, sondern stärkt auch den Teamgeist und den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehr. Die Verantwortlichen zeigten sich entsprechend stolz über die hohe Beteiligung: Viele abgelegte Abzeichen bedeuten zugleich einen hohen Ausbildungsstand und damit mehr Sicherheit für die Bevölkerung.
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