Zur Eröffnung am 16. Mai waren es noch 12 Grad, doch seit dem vergangenen Wochenende boomt es im Nördlinger Freibad. Allein am Pfingstmontag seien 3000 Besucherinnen und Besucher vorbeigekommen, sagt Betriebsleiter Martin Gruber. Unter hellblauem Himmel haben wir an den Schattenplätzen, unter Bäumen und am Kiosk, nachgefragt, was den Badegästen besonders am Freibad gefällt.
Sportlehrer Bernd Knecht ist mit seiner Jahreskarte gleich zweimal täglich im Freibad. Hier könne er in Ruhe schwimmen, Freunde treffen und am Kiosk seinen Fitnesssalat essen. Besonders schätzt er die vielen Schattenplätze, „das ist in Donauwörth ganz anders“, sagt der 65-Jährige. „Sonnen, ausruhen, entspannen, ein Käffchen zwischendurch“ – so beschreibt Kathrin Rummel aus Holzkirchen ihren Tag auf der Marienhöhe. Ihr Kind tobe sich im Nichtschwimmerbecken aus, „dann tauschen wir durch“ und sie sei mit dem Schwimmen dran. „Selbst wenn viel los ist, ist es angenehm, herzukommen“, findet die 39-Jährige.
Olaf Otto überzeugt der Panoramablick über das Freibad auf der Marienhöhe
Olaf Otto wohnt um die Ecke und macht gegen 11.30 Uhr früh Mittag, um für eine halbe Stunde seine Dauerkarte ausnutzen zu können – und auch bei seiner Frau und seinem Kind vorbeizuschauen, die den Tag im Bad verbringen. Dem 36-Jährigen gefallen vor allem der Panoramablick über die Anlage und das freundliche Personal. Proschat Könne lebt eigentlich in Pforzheim, besucht aber gerade mit ihren drei Kindern ihren Stiefbruder in Nördlingen. Es ist ihr erstes Mal im Freibad auf der Marienhöhe. Ihr Eindruck? Das Parken klappe gut und es gebe ganz viel Platz für die Kinder. „Ich wüsste gar nicht, was man als Mama im Sommer machen würde ohne Schwimmbad“, sagt die 43-Jährige.
Für Ingrid Fackler gehört das Bad jeden zweiten Tag zum festen Tagesrhythmus. Hier könne sie „am Morgen schön schwimmen, Kaffee trinken und hier und da bei Freunden und Bekannten einmal Hallo sagen.“ Ihre Freundin Gabi Senf findet den Eintrittspreis günstig, besonders im Vergleich zum Kraterbad.
„Nördlingen ist da einfach gut aufgestellt“: Das Babybecken und die Rutschen überzeugen
Yvonne und Rene Schalipp sind mit ihren drei Mädchen gekommen. „Jede Generation findet ihr Plätzchen“, sagt die 47-Jährige. Ihr gefallen die unterschiedlichen Wassertiefen und vielen Schattenplätze. „Nördlingen ist da einfach gut aufgestellt“, sagt Rene. Vor allem für Kinder: Wegen des großen Babybeckens und der Rutschen kämen sie immer wieder gerne. Auch Naida und Eugen Glushchenko aus Möttingen sind mit ihren drei Kindern im Freibad. „Die spielen gerne Basketball und Schwimmen – vor allem in den Ferien“. Sie schätzen den vielen Platz, auch im Schatten, und die Nähe zum Bad.
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