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Ganztagsbetreuung: Nördlingen bereitet sich auf Rechtsanspruch vor

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Nördlingen schafft Kapazitäten – Ganztagsbetreuung ausgebaut

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    Ab dem neuen Schuljahr haben Erstklässler einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung.
    Ab dem neuen Schuljahr haben Erstklässler einen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Foto: Uwe Anspach/dpa (Symbolbild)

    Ab dem 1. August wird in ganz Deutschland stufenweise ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder eingeführt. Das heißt, im Schuljahr 2026/27 haben Erstklässler einen Anspruch, ab 27/28 Zweitklässler. So geht es stufenweise weiter bis 2029/30. Die Stadt Nördlingen steht dabei aktuell gut da. Karl Stempfle, Leiter des städtischen Sachgebiets Liegenschaften, Schulen und Sport erläuterte im Stadtrat, wie viele Plätze wo zur Verfügung stehen und welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Betreuungsangeboten gibt.

    Im Bereich der offenen Ganztagesschule (OGTS) stehen an der Hans-Schäufelin-Grundschule 61 und an der Grundschule Löpsingen 37 Plätze zur Verfügung. Die OGTS an der Grundschule Schillerstraße soll im September mit 80 Plätzen in vier Gruppen in Betrieb gehen. Eine weitere offene Ganztagsschule mit 130 Plätzen ist an der Grundschule Mitte in Planung. An offenen Ganztagsschulen fielen für Eltern keine Betreuungskosten an, Stadt und Freistaat würden diese übernehmen, erläuterte Stempfle.

    Ganztagsbetreuung: Im Egerviertel entstehen 50 Hortplätze

    Mittagsbetreuungsplätze werden an der Grundschule Mitte Nördlingen 36, an der Außenstelle Baldingen 32 und im Schulverband Kleinerdlingen-Ederheim zehn angeboten. „Bei den Mittagsbetreuungen bezahlen die Eltern gestaffelte Gebühren je nachdem, ob sie zwei, drei, vier oder fünf Tage gebucht haben“, so Stempfle. Die Betreuung werde zu jeweils einem Drittel vom Freistaat Bayern, der Stadt Nördlingen und den Eltern getragen.

    Besonders lange können Kinder in Horten betreut werden. Diese hätten sehr lange Öffnungszeiten bis 17 Uhr und böten in der Regel auch eine Ferienbetreuung an, erläuterte Stempfle. Hier fallen Betreuungsgebühren und Kosten für das Mittagessen an. Freistaat Bayern und Stadt Nördlingen bezahlen davon jeweils etwa 40 Prozent. Die Eltern steuern etwa 20 Prozent bei. 28 Hortplätze gibt es an der Hans-Schäufelin-Grundschule, 18 an St. Martin, und 12 in der Kita Reimlingen. An der Kita im Egerviertel, die im September in Betrieb gehen soll, stehen dann 50 Hortplätze zur Verfügung. Damit steigert sich die Zahl der Hortplätze von der jetzigen Einrichtung in der Salvatorgasse von 40 auf 50.

    Wittner: Können alle Kinder unterbringen

    Bis zum September könne es an den Zahlen durch Umzüge, Nach- oder Abmeldungen noch Bewegung geben, sagte Oberbürgermeister David Wittner. Wenn man die Gesamtsituation betracht, sei man aber in der Lage, alle Kinder unterzubringen, was sehr erfreulich sei.

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