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Kiara Bell stößt zu Angels: US-Shootingstar bereichert Bundesliga

Basketball

Kiara Bell wechselt zu den Angels: Ein Neuzugang mit Perspektive

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    Mit Kiara Bell hofft man, einen adäquaten Ersatz für Erika Davenport gefunden zu haben.
    Mit Kiara Bell hofft man, einen adäquaten Ersatz für Erika Davenport gefunden zu haben. Foto: University of Maryland

    Nur noch wenige Wochen vor dem Start in die siebzehnte Saison in Folge in der Frauenbasketball-Bundesliga können die Eigner Angels Nördlingen ein weiteres wichtiges Puzzlestück in der Kaderplanung vermelden. Mit der Amerikanerin Kiara Bell konnten die Verantwortlichen der Angels eine Wunschkandidatin nach Nördlingen holen und dem Team damit wichtige Stabilität verleihen.

    Die Vorfreude auf die neue Saison wird immer größer, die Zeit bis zum Beginn ebenjener immer kleiner und weitere notwendige Verpflichtungen tragender Säulen im Team umso wichtiger. Eine solche Verpflichtung ist nun mit Kiara Bell unter Dach und Fach. „Sie hat uns in den persönlichen Gesprächen davon überzeugt, dass sie mit ihren Werten, Spielideen und Vorstellungen hervorragend nach Nördlingen passt. Mit Kiara können sich die Basketballfans auf eine lustige, offene, ehrgeizige und emotionale Leaderin auf und neben dem Platz freuen“, schätzt der sportliche Leiter Martin Fürleger die neueste Vertragsunterzeichnung ein.

    Eigner Angels Nördlingen: Neuzugang Kiara Bell stammt aus Philadelphia

    Die 24-Jährige stammt aus der märchenhaft klingenden Gemeinde Cherry Hill, die als Vorort von Philadelphia im Einzugsgebiet der sechstgrößten Stadt der USA liegt. Als eines von sieben Geschwistern zog es sie nach ihrem Abschluss an der University of Maryland, ähnlich wie die gleichaltrige Jayda Jansen, sofort ins europäische Ausland. Vergangene Saison spielte sie beim Schweizer Club Riva und war direkt die Leistungsträgerin ihres Teams. Mit durchschnittlich 18,8 Punkten und 13 Rebounds pro Spiel zeigte sie ihre Qualitäten in beeindruckender Manier und verpasste die Schweizer Play-offs, die aus lediglich vier Mannschaften bestehen, nur knapp.

    Mit ihrem 1,88 Meter Gardemaß bringt sie gute Voraussetzungen für ihre Position unter dem Korb mit und soll durch ihre Fähigkeiten die abgängige Erika Davenport ersetzen. Coach Niko Kuusi, der bei der Rekrutierung zu einem großen Teil mitverantwortlich war, ist überzeugt von Bell: „Sie ist eine vielseitige Spielerin mit einem ganzen Werkzeugkasten an Fähigkeiten, um am und ferner vom Korb abzuschließen. Zwei ihrer Stärken sind der Rebound und ihre Vielseitigkeit in der Defense, was uns viele Optionen auf beiden Seiten des Spielfelds eröffnet.“

    Damit fügt sie sich in das bisherige Mannschaftskonstrukt der Angels gut ein und besetzt die eminent wichtige große Position unter dem Korb prominent. Mit Jayda Jansen und Lotta Vehka-aho sowie den vier Wiederkehrerinnen bildet Bell ein achtköpfiges Konstrukt, das in den kommenden Wochen noch um drei weitere Spielerinnen ergänzt wird und läutet somit die spannende letzte Phase der Off-Season ein. (AZ)

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