Der Schock ist groß gewesen, als vor 60 Jahren festgestellt wurde, dass die Neresheimer Klosterkirche in einem schlechten baulichen Zustand ist. Als ein Gutachten dann auch noch zu dem Ergebnis kam, dass ein einziger Düsenknall reichen würde, um die Kirche zur Ruine zu machen, weil die Sog- und Druckwellen der Überschallflugzeuge den Dachstuhl und damit die Kuppeln zum Einsturz hätten bringen können, verfügte der damalige Aalener Landrat Anton Huber am 13. Juni 1966 die sofortige Schließung. Die Kirche durfte nicht mehr betreten werden bis zum Abschluss der Sanierung 1975. Seither hat es zahlreiche andere Sanierungsarbeiten zur Erhaltung gegeben.
Neresheim
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