Eigentlich glaube ich, eine recht soziale Person zu sein. Das erkenne ich beispielsweise daran, dass ich selbst gegenüber Gegenständen emphatische Gefühle entwickle. So mische ich hin und wieder die Kuchengabeln in meinem Besteckkasten durch, damit auch die untersten mal dran kommen. Ich entschuldige mich bei meiner Grünlilie fürs Nichtgießen und bei manchen T-Shirts fürs Nichtanziehen. Und auch gegenüber meiner Mitmenschen meine ich, eine gewisse Grundhöflichkeit an den Tag zu legen. Außer, wenn es um eine ganz spezielle Personengruppe geht: meine Eltern.
Kolumne