Andreas Bruckmeier möchte Bürgermeister der Gemeinde Forheim bleiben. Der 56-Jährige war 24 Jahre lang im Gemeinderat des 555-Seelen-Orts aktiv, bevor er 2014 zum zweiten Bürgermeister seiner Gemeinde gewählt wurde. 2020 kandidierte er dann als erster Bürgermeister - und hat seither dieses Amt inne. Nun stellt er sich erneut zur Wahl. Gegenkandidaten gibt es für ihn am 8. März nicht.
Bruckmeier ist verheiratet, hat zwei erwachsene Töchter und wohnt in Aufhausen, einem Ortsteil von Forheim. Seinen Job als Verwaltungsangestellter im Landratsamt hat er vor vier Jahren aufgegeben, um sich voll und ganz seiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Forheimer Bürgermeister widmen zu können. Auf die Frage unserer Redaktion, wieso er erneut kandidieren möchte, antwortet Bruckmeier ganz einfach: „Wieso nicht?“. Seine Amtszeit sei schnell vergangen, die Tätigkeit als Bürgermeister bereite ihm auch großen Spaß. Die Arbeit mit dem Gemeinderat hätte gut funktioniert. „Altersmäßig passt es auch noch“, einer zweiten Kandidatur stehe also nichts im Wege.
Einziger Kandidat in Forheim: Andreas Bruckmeier
Während seiner ersten Amtszeit standen einige Baustellen an: So wurde die Bollstädter Straße im Gemeindeteil Aufhausen für mehr als eine halbe Million Euro saniert. Außerdem seien Kanalsanierungen in der Kösinger Straße sowie der Bollstädter Straße durchgeführt worden. Auch die Bebauungspläne des Gewerbegebiets Forheim und des Aufhauser Felds wurden beschlossen.
Für die nächste Legislaturperiode steht unter anderem die Kläranlage auf dem Programm: für die brauche die Gemeinde nämlich noch die wasserrechtliche Erlaubnis. Außerdem würden wohl „kleinere Sanierungsarbeiten“ wieder fällig werden, die zum Erhalt des Straßennetzes notwendig wären. Ein größeres anstehendes Projekt sei zudem die Sanierung der Ortsverbindungsstraße zwischen Aufhausen und Bollstadt.
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