Als Arzthelferin war Erna Höfer aus Donauwörth 40 Jahre lang oft das Bindeglied zwischen Patienten mit ihren Angehörigen und dem Arzt. Ihr damaliger Chef begleitete immer wieder Menschen am Ende ihres Lebens. So zeichnete sich schon vor ihrem Ruhestand ab, was sie später einmal machen möchte: eine ebensolche sinnstiftende Arbeit. In 90 Stunden Ausbildung und 20 Stunden Praktikum ließ sich die heute 74-Jährige zur Hospizbegleiterin ausbilden. In nun bereits zwölf Jahren stand Erna Höfer mit der Hospizgruppe Donau-Ries vielen Menschen in der Region zur Seite. Über ein Ehrenamt, bei dem die Wertschätzung des Lebens, am Ende aber auch des Sterbens im Mittelpunkt steht.
Landkreis Donau-Ries