Im altehrwürdigen Sitzungssaal des Nördlinger Rathauses befinden sich am frühen Sonntagabend vier Personen, allesamt stehen sie als Kandidaten auf der PWG-Stadtratsliste. Barbara Wunder, Alexander Deffner, Georg Frank und Stephan Lingel schauen auf den kleinen Bildschirm, die ersten Wahlbezirke sind bereits ausgezählt. Ihr Kandidat, David Wittner, liegt klar vorn, freudige Erleichterung macht sich breit. Immer mehr Ergebnisse trudeln ein, Zweite Bürgermeisterin Rita Ortler (SPD) stößt dazu, immer sicherer wird: Der bisherige Oberbürgermeister der Stadt Nördlingen wird auch der künftige sein. Wann Wittner ins Rathaus kommen wird? Bald, sagen sie. Es dauert eben, bis man mehr als 300 Stufen nach unten läuft.
Nördlingen
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