Gerd Müller war in seiner Zeit als Fußballprofi gefürchtet bei den Abwehrreihen dieser Welt, weil er wie kein anderer ahnte, wo der Ball im nächsten Moment hinspringen könnte. Solcherlei Instinktfußballer, wie man sie landläufig nennt, entwickeln vor dem Tor eine besonders hohe Effektivität, weil sie sich da am wohlsten fühlen. Da scheint es doch eine treffliche Idee, dass Müllers Heimatstadt Nördlingen seinem im August 2021 verstorbenen bekanntesten Sohn vor einem der (Stadt-) Tore ein lebensgroßes Denkmal setzen will. Über diesen Standort, im Stadtrat mit knapper Mehrheit beschlossen, wird derzeit heftig debattiert, sogar ein Bürgerentscheid scheint nicht ausgeschlossen.
Nördlingen