Die Nördlinger Destilla GmbH ist zum dritten Mal von der Strategieberatung Munich Strategy und dem Magazin WirtschaftsWoche unter die TOP 100 der innovativsten Mittelständler Deutschlands gewählt worden. Das teilt das Unternehmen jetzt mit. Damit unterstreiche Destilla seinen Anspruch, als Innovationstreiber für die deutsche und internationale Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu fungieren.
Nachdem Destilla bereits 2020 als TOP-Innovator ausgezeichnet worden sei, habe sich das Unternehmen im Ranking festsetzen können. Dabei habe der Hersteller natürlicher Geschmacksstoffe einen mehrstufigen Prozess durchlaufen und sei am Ende aus 4000 teilnehmenden Unternehmen in die TOP 100 gewählt worden. Zur Errechnung des Scores werden laut Pressemitteilung unter anderem die Parameter Umsatz- und Gewinnentwicklung, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung, Expertenmeinungen sowie die Anzahl an Produktneuheiten am Markt der teilnehmenden Firmen herangezogen.
20 Prozent des Umsatzes werden in Forschung und Entwicklung investiert
„Über diese Auszeichnung freuen wir uns sehr, bestätigt sie uns doch in unserer Vision und der tagtäglichen Arbeit bei Destilla“, erklärt Matthias Thienel und ergänzt: „Gemeinsam mit unseren Kunden möchten wir die Lebensmittel von morgen mitgestalten und aktiver Ideengeber sowie Innovationstreiber in diesem Prozess sein.“ Dafür investiere die Destilla GmbH jährlich circa 20 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Ebenso suche der Einkauf auf der ganzen Welt nach neuen Rohwaren und das Marketing betreibt intensive Marktforschung.
„Diese Mühen werden mit der Auszeichnung als einer der innovativsten deutschen Mittelständler nun honoriert“, freut sich Armin Thienel. „In einer Reihe mit Branchengrößen aus der Lebensmittelindustrie wie zum Beispiel der Rügenwalder Mühle, Frosta, Ankerkraut, True Fruits oder dem Haus Rabenhorst genannt zu werden, macht uns stolz und motiviert uns zugleich, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen.“ Die Investitionen in Forschung und Entwicklung sollen weiterhin auf einem hohen Niveau verbleiben. Zudem befinde sich die Erweiterung des neuen Standortes am Nördlinger Werk im Industriegebiet „Steinerner Mann“ mitten in den Planungen. Mit dem Baubeginn wird laut Pressemitteilung bereits im Jahr 2023 gerechnet. (AZ)