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Nördlingen: Neue Info-Stelen an Nördlingens "touristischer Einflugschneise"

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Neue Info-Stelen an Nördlingens "touristischer Einflugschneise"

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    Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner findet dankende Worte für alle Beteiligten, die an der Realisierung des neuen touristischen Info-Punktes mitgewirkt haben.
    Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner findet dankende Worte für alle Beteiligten, die an der Realisierung des neuen touristischen Info-Punktes mitgewirkt haben. Foto: Marlene Eberhardt

    Auf einem kleinen Platz rechts am Baldinger Tor, gut sichtbar vor der Nördlinger Stadtmauer, versammeln sich am sonnigen Dienstagnachmittag achtzehn Personen. Das Tor wird Oberbürgermeister David Wittner später als "touristische Haupteinflugschneise" nach Nördlingen bezeichnen. Dafür sorge seine Nähe zu den Hauptverkehrsrouten, zu Busparkplatz und Wohnmobilstellplatz. Die Aufmerksamkeit der Versammelten gilt an diesem Tag aber etwas anderem: Elf neue Info-Stelen informieren seit Anfang Mai 2023 Gäste der Stadt über Nördlingen und das Ries.

    Die Infotafeln säumen einen gepflasterten Platz, der sich – etwa fünf mal fünf Meter groß samt Blumen-Einfassung in der Mitte – zwischen Eger und Stadtmauer erstreckt. Die unverstellte Sicht auf jenes "architektonische Juwel" habe bei der Standortwahl mitentschieden, so Wittner. Gleich die erste Tafel zeigt den Stadtplan. Beim weiteren Gang entlang der Stelen schildern sie knapp und präzise, auf Deutsch und Englisch, von Stadtmauer und Daniel, von den Nördlinger Museen sowie von der städtischen Geschichte und Baukunst. Andere klären über den Geopark, seine Freizeitmöglichkeiten, Feste und Bräuche auf. Gästen der Stadt, die die Region entdecken wollen, sollen die Informationen das Zurechtfinden erleichtern.

    Neue Info-Stelen an Nördlinger Stadtmauer aufgestellt

    Eines dieser Feste ist die Nördlinger Mess', das Riesenrad ist derzeit von dem schlichten Infoplatz aus zu sehen. Der Oberbürgermeister berichtet, er habe auf seinem Weg vom Rathaus zur Kaiserwiese schon einige Interessierte vor dem neuen Info-Point zählen können. Zu dessen Verwirklichung "großzügig" beigetragen habe der Sonderfond "Innenstädte beleben". Damit unterstützt das bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr laut eigener Website Projekte von bayerischen Kommunen, die die Aufwertung und Wiederbelebung von Innenstädten zum Ziel haben. "Großzügig", das heißt: Von etwa 23.300 Euro Gesamtkosten übernimmt der Freistaat 80 Prozent, rund 18.600 Euro. Der Stadt Nördlingen blieben Kosten von rund 4700 Euro, wie deren Pressesprecherin, Christina Atalay, unserer Redaktion schreibt.

    Finanzielle Unterstützung durch bayerischen Sonderfonds

    Für die Beantragung der Fördergelder bedankt sich das Stadtoberhaupt bei Kämmerer Bernhard Kugler und den Beschäftigten der Stadtplanung, darunter Anna Lang. Daniel Wizinger und seinem Team des Sachgebiets Tourismus und Veranstaltungen - insbesondere Sarah Fackler und Sarah Wörz - dankt Wittner für die Planung und Gestaltung. Sein Dank zur "fachlichen Expertise" für die Infotexte gilt Dr. Stefan Hölzl, Leiter des Rieskratermuseums.

    Mit einem Dankeschön für die "sehr gelungene Realisierung" an die "Männer in Orange" vom städtischen Baubetriebshof schließt Wittner seine Rede. Die Versammelten studieren die Stelen, ein Tourist gesellt sich mit seiner Kamera dazu. Es dürften noch viele weitere werden.

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