Nachhaltiger Blumenschmuck in der St. Georgskirche war ein heiß diskutierter Tagesordnungspunkt der öffentlichen Sitzung des evangelischen Kirchenvorstands in Nördlingen. Sollen künstliche oder natürliche Schnittblumen auf dem Altar ihren Platz finden? Die Meinungen, was ökologisch sinnvoller, pflegeleichter, kostengünstiger oder ästhetisch ansprechender ist, gingen hier auseinander. Und was ist das Beste für Kirchenbesucher mit Heuschnupfen oder Duftstoff-Allergien? Vertrauensmann Johannes Ziegelmeir bat um Abstimmung, als „gefühlte Argumente“ die Oberhand gewannen. Eine Mehrheit der Kirchenvorstände sprach sich schließlich dafür aus, die St. Georgskirche weiterhin mit „echten Blumen“ zu schmücken. In der nächsten öffentlichen Sitzung am 7. Oktober wird unter anderem über das Schutzkonzept der Kirchengemeinde diskutiert. Eine Arbeitsgruppe des Dekanats Donau-Ries hat einen Entwurf erarbeitet, um aktiv gegen Missbrauch in der Kirche vorzugehen. Diese Vorlage soll nun an die Nördlinger Gemeinde angepasst werden. Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich eingeladen.
Nördlingen
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