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Pächterwechsel verwandelt Café Craterle in Ort für Begegnung und Spiel

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Pächterwechsel im Café Crater: Was das neue Konzept für Familien bietet

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    Im Juli will Franziska Felber in der Reimlinger Straße das "Craterle" eröffnen.
    Im Juli will Franziska Felber in der Reimlinger Straße das "Craterle" eröffnen. Foto: Anja Lutz

    Aus „Crater“ wird „Craterle“: Die bisherige Pächterin des Cafés in der Reimlinger Straße hat das „Crater“ geschlossen. Momentan wird dort umgestaltet. Denn im Sommer will Franziska Felber als neue Inhaberin das Café wiedereröffnen. Mit einem besonderen Konzept.

    Das „Craterle“ soll ein „familienfreundlicher Ort für Begegnung, Kreativität und gemütliches Beisammensein“ werden, sagt die 30-jährige Erzieherin und Mutter eines Vierjährigen. „Ich finde es manchmal schwierig, mit Kind in ein Lokal zu gehen. Man hofft immer, dass der Kleine lange durchhält oder nicht stört“, sagt sie. Trotzdem wolle man sich als Eltern ja auch einmal außerhalb der eigenen vier Wände verabreden. Und so sei die Idee eines Familiencafés, das Mütter, Väter oder Omas und Opas mit Kindern besuchen können, entstanden.

    Am 2. Juli wird das „Craterle“ in Nördlingen eröffnet

    Felber hat neben ihrer Erzieher- auch eine Montessori-Ausbildung gemacht und sich nebenbei im kreativen Bereich weitergebildet. In das Konzept des Cafés habe sie alles eingebracht, was sie gerne mache, sagt die 30-Jährige. Dazu gehört auch das Kreativsein. Neben einem Spielbereich für Kinder soll es eine kreative Ecke geben, in der man als Erwachsener frei malen könne. „Man kann einfach kommen, bekommt eine kurze Einweisung und kann dann mit Staffelei und Leinwand kreativ sein“, erklärt Felber. Ein oder zweimal im Monat soll es zudem Workshops geben, bei denen man unter Anleitung malen kann. Um zusätzliche Kosten, die etwa für Reinigung oder Wickelmaterial anfallen, zu decken, müsse Felber pro Kind eine Pauschale von 3,50 verlangen. „Das ist auch in großen Städten in Familiencafés so üblich“, sagt sie. Insgesamt acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden Franziska Felber im „Craterle“ unterstützen, mit Erfahrung aus dem erzieherischen Bereich, der Gastronomie oder Hotellerie.

    Aktuell gestaltet Felber das Café noch um. So wird etwa noch ein Wickelbereich eingerichtet und die Fenster offener gestaltet, „dass man rein- und rausschauen kann“, sagt die künftige Café-Pächterin. Wie schon im Café Crater sollen Gäste auch die Möglichkeit haben, im Außenbereich zu sitzen. Eröffnet wird das Café am 2. Juli mit der Band „Saitenschlag“. Geöffnet wird immer von Donnerstag bis Montag sein, den ganzen Tag und abends. Denn zur Zielgruppe sollen nicht nur Familien gehören. Zu essen gibt es neben Frühstück auch Kleinigkeiten zum Mittag, wie etwa Pommes oder Salat. Ein richtiges Speiselokal soll das „Craterle“ aber nicht werden. „Der Fokus liegt auf dem Beisammensein in einem Café und darauf, gemeinsam entspannt Zeit zu verbringen“, sagt Felber.

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