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Pfingstkonzert in der St. Salvatorkirche Nördlingen bringt Werke von Händel und Haydn zum Strahlen.

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Die Schöpfung strahlend gepriesen - So begeisterte das Konzert zu Pfingsten

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    „Fleur Musicale“ (von links): John Patrik Wittmann, Rita Ortler und Klaus Ortler.
    „Fleur Musicale“ (von links): John Patrik Wittmann, Rita Ortler und Klaus Ortler. Foto: Wagner

    „Bei unserem heutigen Frühlingskonzert hat sich der Frühling nun selbst übertroffen und überrascht uns mit sommerlichen Temperaturen“, so konnte Rita Ortler zahlreiche Zuhörer in der angenehm kühlen St. Salvatorkirche in Nördlingen am Pfingstsonntag begrüßen. Gekonnt moderierte die Solistin mit Gedichten und Meditationen durch das vielseitige Programm.

    John Patrick Wittmann begeistert mit Händel-Sonate

    Zur Eröffnung durfte der kurzfristig eingesprungene John Patrick Wittmann mit der Sonate in F-Dur von Händel mit seinem präzisen, wohlklingenden und differenzierten Violinspiel überzeugen. Diese Qualität zeigte er auch bei Vivaldis Sonate Nr. 3 mit seinen unterschiedlichsten Sätzen. Im Mittelpunkt des Konzertes standen sicher die beiden bekannten Arien aus der Schöpfung von Joseph Hadyn „Neun beut die Flur“ und „Auf starkem Fittiche“ leicht gekürzt und für Sopran, Violine und Orgel arrangiert. Hier brillierte die Sopranistin mit einer leichten Höhe, ausdrucksstarken Bögen, mit filigranen Verzierungen und verlieh den Stücken ihre eigene natürliche Interpretation. Violine und Orgel ergänzten in idealer Weise die Stimmen aus der Natur.

    Ortler überzeugt mit ausdrucksvoller Stimme

    Wie geschickt Ortler ihre Stimme beherrscht zeigte sie in den Frühlingsliedern aus Klassik und Gotteslob, schön vorgetragen, gänzlich ungekünstelt und ohne Pathos. Klaus Ortler war nicht nur als versierter und gefühlvoller Begleiter zu hören, sondern nahm die Zuhörer mit seinem festlichen und akkuraten Spiel von Buxtehudes Präludium in D-Dur mit. Seine Ausführung der Mendelssohns Präludium in G-Dur brachte er mit schönen Bögen, wohlklingenden Registern und wunderbaren Melodienfolgen zum Klingen.

    Zum Abschluss des Konzertes zeigten die drei Künstler mit dem „Laudamus te“ aus der c-moll Messe von Mozart nochmals gemeinsam ihr Können: virtuos, sicher durch alle Lagen und mit starkem Ausdruck wurde nochmals ein großes Lob angestimmt. Der lang anhaltende Applaus war mehr als verdient für die ansprechende und beeindruckende Leistung des Trios.

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