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Jugendfußball: Zwei Gesichter

Jugendfußball

Zwei Gesichter

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    Die Nördlinger U17-Kicker, rechts Thomas Ellinger, konnten in Fürstenfeldbruck vor allem im zweiten Durchgang ihr Leistungsniveau nicht abrufen.
    Die Nördlinger U17-Kicker, rechts Thomas Ellinger, konnten in Fürstenfeldbruck vor allem im zweiten Durchgang ihr Leistungsniveau nicht abrufen. Foto: Mader

    Das Nördlinger U17-Team zeigte bei der 0:3-Niederlage in Fürstenfeldbruck zwei Gesichter, denn bis zum Halbzeitpfiff sah es nicht nach einer so deutlichen Niederlage aus.

    Die Rieser starteten gut ins Spiel und bereits in der sechsten Minute hatte Alexander Schröter eine klare Chance, als er am langen Pfosten eine Ilg-Flanke über das Tor drosch. Die Nördlinger Gäste machten weiter Druck und hatten Pech, als Mario Bortolazzi den Ball nach einem Lamprecht-Solo und dessen strammem Querpass mit der Hacke verlängerte, das Spielgerät jedoch vom Brucker Pfosten ins Feld zurücksprang. Danach erwachte die Heimelf und hatte ihre erste Chance nach einem Solo über die linke Seite. Der Sturmführer vollendete aus dem Gewühl heraus zum vermeintlichen 1:0, wobei TSV-Keeper Engelmann hart angegangen wurde. Zu hart, entschied der Schiedsrichter und versagte dem Treffer die Anerkennung. Im weiteren Verlauf fast ausschließlich Nördlinger Szenen. Jonas Ilg hatte seinen Gegenspieler genarrt, verzog aber knapp (33. Min.). Nach einem Brucker Rückpass kam Rudolf Lehmann einen Tick zu spät (35.). Schließlich kam Bortolazzi nach einer Ecke frei zum Kopfball, konnte das Leder aber nicht nach unten drücken (40.). Somit ging es mit einem guten TSV-Gefühl, aber mit einem torlosen Remis in die Halbzeitpause.

    Zwei Gegentore innerhalb von sieben Minuten

    Direkt nach Wiederanpfiff die kalte Dusche für den TSV. Die Oberbayern kombinierten sich gekonnt durchs Mittelfeld, spielten exakt in die „Gasse“ zwischen Außen- und Innenverteidiger und schon stand es 1:0 (43.). Sieben Minuten später die Vorentscheidung. Nach einem unnötigen Ballverlust in der Defensive versuchte Mario Bortolazzi die Situation durch eine „Grätsche“ direkt an der Strafraumkante zu klären, was der nicht nur in dieser Szene überforderte Schiedsrichter mit einem Elfmeterpfiff bestrafte. Diese Chance ließen sich die FFB-ler nicht nehmen (50.). Nördlingen konnte nun in keiner Phase mehr an die guten Eindrücke aus der ersten Halbzeit anknüpfen und war regelrecht platt. Paul Engelmann rettete im „Eins gegen Eins“, ein Freistoß aus 25 Metern klatschte ans Lattenkreuz des TSV-Gehäuses und nach einem weiten Pass vollendeten die Einheimischen zum Endergebnis (65.).

    Fazit von Trainer Klaus: „Aufgrund der zweiten Halbzeit muss ich von einem verdienten Erfolg der Brucker sprechen. Allerdings hatten wir in der ersten Hälfte genügend Chancen, in Führung zu gehen und wie dann das Spiel gelaufen wäre - wer weiß? “ (schra)

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