Eine gute Bilanz in der U16-Förderliga hat die dortige Jugendfußballmannschaft des TSV Nördlingen zum Saisonende vorzuweisen. Weniger gut fällt die Rückschau bei der U19 aus, die trotz Verbesserung in der Rückrunde den zweiten Abstieg in Folge hinnehmen muss.
Meister der U16-Förderliga BFV Südwest (B-Junioren) wurde der FV Illertissen mit 53 Punkten und 114:29 Toren. Auf den zweiten Platz kam der TSV Nördlingen mit 43 Punkten und 67:40 Toren. Auch in der Heimbilanz waren die Rieser mit 24 Punkten und 32:17 Toren auf Platz zwei. In der Auswärtsbilanz erreichten die Schützlinge von Trainer Sebastian Bitomsky den zweiten Platz mit 19 Punkten und 35:23 Toren.
Die 43 Punkte der Nördlinger verteilen sich auf 22 Punkte in der Hinrunde und 21 Punkte der Rückrunde. Der höchste Saisonsieg der Rieser war das 6:1 zu Hause gegen den TSV Königsbrunn, und die höchste Niederlage setzte es beim TSV Schwaben Augsburg (3:7). Die Fairnesswertung gewann der FC Kempten, auf Platz zwei landete auch hier der TSV Nördlingen mit 27 Gelben Karten und nur zwei Zeitstrafen.
Jugendfußball: Nördlingens U19 steigt zum zweiten Mal in Folge ab
Vor einem Jahr sind die Fußball-U19-Junioren des TSV Nördlingen von der Bayernliga in die Landesliga Süd abgestiegen. Aber auch dort konnten sich die Rieser nicht halten und stiegen als Vorletzter mit 46:65 Toren und 27 Punkten in die Bezirksoberliga ab. Der Rückstand auf den rettenden elften Platz betrug am Ende sechs Punkte. Den Abstieg besiegelten die Rieser bereits in der Vorrunde, denn mit nur sieben Punkten aus den 14 Hinrundenspielen hatten die Rieser (zusammen mit dem FC Stätzling) die schwächste Ausbeute.
In der Vorrunde war Kemal Kayis noch der Trainer, der es aber nicht schaffte, eine homogene Einheit zu bilden. In der Rückrunde übernahm dann Michael Göttler die U19 und war mit 20 Punkten immerhin auf Platz fünf der Rückrundentabelle. Die 46 erzielten Toren verteilen sich auf 14 Spieler. Die meisten Treffer erzielte Nikolas Milicevic, der zehnmal ins Schwarze traf. Es folgen Jonah Lang, Ben Zinsmeister (beide sechs Tore), Alexander Bruchanov und Simon Käser (je 4), Achim Thorwarth (3), Alper Kayis, David Lukas, Jonas Meister und Michel Heinlein (je 2), Julian Prpic, Nils Heigl, Liam Schein und Julian Röthinger (je 1).
Die höchste Niederlage war das 1:5 am letzten Spieltag gegen Vize-Meister TSV 1860 Rosenheim. Den höchsten Sieg landeten die Nördlinger im Heimspiel gegen Stätzling (6:1). Auch in der Fairnesswertung landeten die Rieser auf dem vorletzten Platz: 63 Gelbe Karten gegen Spieler, zwei Gelbe gegen Trainer/Offizielle, vier Zeitstrafen und eine Rote Karte lautet die Bilanz.
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