Der Zeller Bäderbau Triathlon in Heidenheim ist einer der ersten im Triathlon-Kalender. Mit 285 gemeldeten Startern war die Veranstaltung ausgebucht. Der frühe Termin Mitte Mai ist möglich, da hier im beheizten Freibad statt im offenen Gewässer geschwommen wird. Acht Oettinger stellten sich der Herausforderung, 400 Meter zu schwimmen, 24 Kilometer Rad zu fahren und fünf Kilometer zu laufen.
Bei der Anreise zeigte das Außenthermometer 2 Grad Celsius an. Für die Oettinger war also zu erahnen, dass die Lufttemperaturen nicht gerade sommerlich werden würden. Angenehmer fühlten sich daher die 23 Grad Celsius beim Schwimmen an. Damit die erste Disziplin im 50-Meter-Becken geschwommen werden konnte, erfolgte die Durchführung im Jagdstart: Im 15-Sekunden-Takt wird dabei ein Wettkämpfer ins Rennen geschickt. Für die insgesamt 400 Meter wird im 50-Meter-Becken auf der rechten Seite losgeschwommen. Nach acht Bahnen auf und ab steigt man auf der linken Seite wieder aus dem Becken.
Zeller Bäderbau Triathlon: Der TSV Oettingen schrammt an der Top-10 vorbei
Die Oettinger erzielten in der ersten Disziplin, dank des Schwimmtrainings unter Simone Lechner, ordentliche Zeiten. Besonders schnell waren Sascha Kosiurak (7:01 Minuten), der Platz 9 belegte, Matthias Böhm (7:49 Minuten) und Stefan Deißler (7:51 Minuten).
Beim Radfahren konnte Stefan Deißler zeigen, dass er dank der vielen Einheiten für die Challenge Roth topfit ist. Beim Radfahren und beim Laufen wurde er je 13. im Gesamtfeld. Mit 42:27 Minuten auf der Radstrecke und einer Laufzeit von 20:16 Minuten konnte er sich weit nach vorn schieben. Mit 1:14:02 verpasste der schnellste Oettinger als Elfter der Gesamtwertung unter den Männern knapp die Top-10.
Sascha Kosiurak und Martin Eichberger gewinnen ihre Altersklassen in Heidenheim
Der zweitschnellste TSVler war Sascha Kosiurak, der nach ordentlichem Abschneiden auf dem Rad (46:10 Minuten) einen schnellen Lauf (20:44 Minuten) hinlegte und 19. wurde. Mit einer Gesamtzeit von 1:17:32 Std. holte er den Sieg in der Altersklasse TM50. Markus Lutz hingegen verpasste als Vierter in der Altersklasse (1:24:18 Std.) knapp einen Podestplatz. Wegen eines kürzlichen Infekts konnte er sein gesamtes Potenzial nicht abrufen.
Bestens lief es bei Martin Eichberger, der in allen Disziplinen überzeugte. In 1:28:52 Stunden gewann er die Altersklasse TM60. Die weiteren Oettinger konnten auch zufrieden sein. Platz 84 (m) ging an Rainer Hahn (1:30:44 Stunden). Einen Platz dahinter reihte sich Thomas Paus ein, der sechs Sekunden länger unterwegs war. Als 95. der Männer hatte auch Christian Fischer einen guten Tag (1:32:13 Stunden). Auf Platz 98 schaffte es der jüngste Oettinger, Matthias Böhm, mit einer Zeit von 1:33:23 Stunden in die Top-100 der Männer. (AZ)
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