Manche Dinge muss man einfach akzeptieren. Zum Beispiel die Tatsache, dass Badewannenränder immer voll mit Wäsche sind. Mag sein, dass sich der Badewannenrand das anders vorgestellt hat, dass er dachte, er wäre stets frisch poliertes Aushängeschild eines jeden Einfamilienhausbadezimmers und nicht Auffanglager für semiverschwitzte Sportshirts, nasse Handtücher und einzelne Socken. Man muss akzeptieren, dass man in der Innenstadt nun 20 fährt oder dass zu Mess‘-Würschtle einfach Senf dazu gehört. Kein Ketchup. Senf. Ich für meinen Teil musste in den letzten Wochen akzeptieren, dass ich jetzt anscheinend Besitzerin eines Haustiers bin. Einer Spinne.
Glosse
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