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2012: Hurricane "Sandy" trifft US-Ostküste am Abend

2012

Hurricane "Sandy" trifft US-Ostküste am Abend

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    Hurricane "Sandy" rast auf US-Ostküste zu: Der Hurricane "Sandy" hat sich am Montag unaufhaltsam auf die Küste der USA zubewegt.
    Hurricane "Sandy" rast auf US-Ostküste zu: Der Hurricane "Sandy" hat sich am Montag unaufhaltsam auf die Küste der USA zubewegt. Foto: Andrew Burton afp

    Hurricane "Sandy" (2012) rast auf US-Ostküste zu: Der Hurricane "Sandy" hat sich am Montag unaufhaltsam auf die Küste der USA zubewegt und sollte im Laufe des Abends (Ortszeit) südlich von New York an Land treffen. Nach Einschätzung des Hurrikanzentrums in Florida sollte das Auge des Sturms im südlichen New Jersey, gute 100 Kilometer südlich des "Big Apple", die Küste erreichen.

    Hurricane Sandy: 150 Kilometer in der Stunde

    Der Sturm bewegt sich mit etwa 30 Kilometern in der Stunde voran. Die Winde in seinem Wirbel erreichen aber 150 Kilometer in der Stunde. In Seenot wegen Hurricane "Sandy" geriet ein "Bounty"-Nachbau: Nach einer dramatischen Rettungsaktion werden zwei Besatzungsmitglieder des Filmschiffs "Bounty" vermisst.

    Seeleute wegen "Sandy" vermisst

    14 der 16 Männer und Frauen an Bord der "Bounty" seien mit Hubschraubern von zwei Rettungsbooten aufgenommen worden, teilte die US-Küstenwache mit. Hubschrauberbesatzungen retteten die Menschen demnach bei fast sechs Meter hohen Wellen. (dpa, AZ)

    Die folgenschwersten Hurrikans der Geschichte

    Alljährlich suchen Hurrikans Mittelamerika, die Karibik und den Süden der USA heim. Die schlimmsten Stürme kosteten Tausende das Leben und verursachten Milliardenschäden.

    September 1900: Ein Hurrikan tötet in Galveston (Texas) rund 8000 Menschen. Es ist die bislang höchste Zahl an Sturm-Opfern in den USA.

    September 1928: «San Felipe» ist der erste Hurrikan der Kategorie fünf. 4000 Menschen sterben zwischen Guadeloupe und Florida.

    November 1932: Kuba, die Kaimaninseln und Jamaika werden von einem namenlosen Hurrikan verwüstet, 3100 Opfer sind zu beklagen.

    September 1935: Ein nach dem Feiertag «Labor Day» benannter Hurrikan der Stärke fünf tötet im Südosten der USA 423 Menschen.

    Oktober 1963: «Flora» reißt in der Karibik etwa 7200 Menschen in den Tod. Besonders hart wird Haiti mit über 5000 Opfern getroffen.

    September 1974: «Fifi» rast über Honduras, Nicaragua, Guatemala, El Salvador, Costa Rica, Mexiko und Belize: 8000 Menschen sterben.

    August/September 1979: Hurrikan «David» tötet in der Dominikanischen Republik, auf Dominica und den Bahamas 1400 Menschen.

    August 1992: «Andrew» trifft mit 270 Stundenkilometern Florida und Louisiana. 52 Menschen fallen dem Sturm zum Opfer, der Schaden beträgt etwa 43 Milliarden Dollar.

    Oktober 1998: «Mitch» wütet in Honduras, El Salvador, Nicaragua und Guatemala, 9000 Menschen verlieren ihr Leben.

    September 2004: Drei Hurrikane binnen eines Monats: In Florida flüchten 2,8 Millionen Menschen vor «Frances». 49 Menschen kommen ums Leben, der Schaden beträgt rund neun Milliarden Dollar. «Ivan» kostet 124 Menschen auf den Antillen das Leben und richtet einen Schaden von 14 Milliarden Dollar an. «Jeanne» verwüstet Puerto Rico, Haiti die Dominikanische Republik, die Bahamas und Florida: 3000 Tote und acht Milliarden Dollar Schaden.

    August 2005: «Katrina» sucht Louisiana und Mississippi heim. Über 1800 Menschen sterben. Mit 125 Milliarden Dollar Gesamtschaden ist «Katrina» bislang der zerstörerischste Sturm.

    Oktober 2005: Im Auge von «Wilma» wird mit 882 Millibar der niedrigste je im Auge eines Hurrikans festgestellte Luftdruck gemessen. In Mexiko, Kuba und Florida sterben 38 Menschen, ein Schaden von rund 18 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro) entsteht.

    Live-Ticker zu Hurricane "Sandy" hier

    Unseren Live-Ticker können Sie hier nachlesen.

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