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30 Millionen Euro investiert: Montafon will noch mehr Schwung im Tal und in der Höh

30 Millionen Euro investiert

Montafon will noch mehr Schwung im Tal und in der Höh

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    Montafon will noch mehr Schwung im Tal und in der Höh
    Montafon will noch mehr Schwung im Tal und in der Höh Foto: Josef Reitmayer

    155 Kilometer Skipisten, 40 Bahnen und Lifte, damit ist Silvretta Montafon jetzt das größte Skigebiet im österreichischen Bundesland Vorarlberg.  Um diesen Aufschwung zu nehmen, hat die Betreibergesellschaft Silvretta Montafon Bergbahnen AG 30 Millionen Euro in die Berge gesteckt.

    In nur fünf Monaten Bauzeit nach zwei Jahren Projektierung waren die neue Grasjochbahn und die Hochalpila auf den Tag genau zum ersten Schneefall und der Saisoneröffnung fertig geworden. Diese Bahnen verbinden die bisherige Silvretta Nova von St. Gallenkirch aus mit mit dem Skigebiet Hochjoch.

    Das Ziel in 2430 Metern Höhe wird in den Achterkabinen mit beheizten Sitzbänken bereits nach 16 Minuten erreicht. Dabei werden auf knapp 5,5 Kilometern Länge fast 1700 Höhenmeter überwunden.

    Mit der Investition will die Bahngesellschaft bei den Skifahrern punkten, aber auch dem Tal das Überleben sichern, das sehr stark vom Tourismus lebt. „Nur die großen haben eine Chance“ sagte der Vorstand Dr. Georg Hoblik bei der Eröffnung der neuen Bahnen. Er sieht sich nun bei Top 10 in Österreich angekommen. Ausgangspunkt hierfür war ein Masterplan, der 2008 aufgestellt worden war. 2007 hatte der Augsburger Bauunternehmer Walter Klaus seine Anteile an die BTV-Bank (Bank für Tirol und Vorarlberg) verkauft. Er hatte in den siebziger Jahren mit seiner Mehrheitsbeteiligung Geld in das durch die Enge bei Mauren in Inner- und Außerfratte gespaltene Tal gebracht und damit die Grundlage für die aktuelle Entwicklung geschaffen. Zuletzt hatte er noch im Jahr 2002 12 Millionen Euro in die Anlagen am Muttersberg gesteckt.

    Durch die Fusion der Bahnen zu einem Unternehmen mit 850 Mitarbeitern sowie der Zusammenlegung der Skischulen von Gschurn und St. Gallenjkirch Gortipohl sollen die Talbewohner jetzt geeint sein, beschworen die Festredner einhellig. Damit ihr eigentliches Kapital , die Landschaft möglichst wenig belastet wird, wurden die sichtbaren Teile der Bahnstationen klein gehalten und der Rest der Anlage im Berg versteckt.

    Gäste sollen im spätestens seit der Fertigstellung der A96 auch aus Schwaben gut erreichbaren Montafon ein perfekt auf sie zugeschnittes Gesamtpaket erleben können. So verspricht der Küchenchef der Berggastronomie etwa frisch zubereiteten Kaiserschmarren auch in größeren Mengen auf 2000 Metern Höhe. Außerdem peilt er eine Wartezeit von zwölf Minuten ab Bestellung bis zum Servieren an. Ein ehrgeiziges Ziel wenn dieser Mann noch nachschiebt, dass alle Speisen ohne Conveniece-Produkte, sondern mit Zutaten aus der Region frisch zubereitet werden. Auf den 9000 Sitzplätzen in den Berggasthöfen sollen so bis zu 14000 Essen an die Skifahrer verkauft werden.

    Ach ja Skifahren: Das breit gefächerte Angebot für die ganze Familie bietet auch etwas für ambitionierte Frühaufsteher: Zur längsten Talabfahrt mit 1700 Höhenmetern fährt die Bahn bereits ab 7 Uhr. Damit der Komfort nicht auf der Strecke bleibt haben die Touristiker die Möglichkeit geschaffen, alle Leistungen und Gesamtpakete im Internet zu buchen. Bezahlt wird dann vor Ort mit der Liftkarte, also etwa auch beim Skiverleih mitten in den Pisten.

    www.silvretta-montafon.at

    www.skiresort.de

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