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Abschiedsbrief: So bewegend ist der Abschiedsbrief einer krebskranken Mutter

Abschiedsbrief

So bewegend ist der Abschiedsbrief einer krebskranken Mutter

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    Heather McManamy hat ihrer Tochter und ihrer Familie einen rührenden Abschiedsbrief geschrieben.
    Heather McManamy hat ihrer Tochter und ihrer Familie einen rührenden Abschiedsbrief geschrieben. Foto: Symbolbild, Michael Hochgemuth

    Die 36-jährige Heather McManamy aus dem US-Bundesstaat Wisconsin hat für ihre vierjährige Tochter und ihrem Ehemann Jeff McManamy einen Abschiedsbrief hinterlassen. Die Mutter ist in der vergangenen Woche an Brustkrebs gestorben. Doch selbst kurz vor dem Tod hat Heather McManamy ihre Lebensfreude und ihren Humor nicht verloren.

    Ihr bewegender Abschiedsbrief, der ihre Liebsten daran erinnern soll, wie kostbar das Leben ist, stellte ihr Ehemann auf Facebook. Innerhalb von acht Tagen wurde der Abschiedsbrief mehr als 21.000 mal geteilt und über 81.000 mal geliked.

    Auch kurz vor ihren Tod hat Heather McManamy ihre Lebensfreude nicht verloren 

    Die krebskranke Frau beginnt ihren Abschiedsbrief mit den lockeren Worten: "Also... Ich habe ein paar Gute Nachrichten und  ein paar schlechte Nachrichten. Die schlechte Nachricht ist, wie es aussieht, bin ich tot. Die gute Nachricht, wenn du diesen Brief liest, ist,  bist du es definitiv nicht (es sei denn, sie haben Wifi im Jenseits)."

    Sie fährt fort: "Ja, das ist scheiße. Worte können nicht beschreiben, wie beschissen es ist, aber ich bin so verdammt froh, so ein Leben voller Liebe, Freude und toller Freunde gehabt zu haben. Ich bin glücklich darüber, dass ich ehrlich von mir behaupten kann, nichts zu bereuen und jedes bisschen Energie, das ich hatte, ausgenutzt zu haben, um mein Leben in vollen Zügen auszukosten. Ich liebe euch alle und danke euch für dieses großartige Leben."

    Mit dem Umgang ihres bald nahenden Todes hat sie einen Wunsch: "Ich bin foh, für die Menschen, die durch ihre Religion Zufriedenheit finden, deswegen respektiert bitte auch, dass wir nicht religiös sind. Bitte, bitte, bitte sagt Brianna nicht, dass ich im Himmel bin. Sie glaubt dann, dass ich sie verlassen hätte. In Wirklichkeit habe ich aber alles versucht, um bei ihr zu bleiben, denn es gibt nichts, gar nichts, wo ich lieber sein würde, als bei ihr und Jeff."

    Sie sei nämlich gar nicht im Himmel, betont Heather: "Ich bin hier. Aber nicht länger in diesem beschissenen Körper, der sich gegen mich gewendet hat. Meine Energie, mein Lachen, meine Liebe, diese unglaublichen Erinnerungen, sind alle bei euch."

    Die Mutter wünscht sich, dass die Menschen nicht trauern sollen, sondern sich an die schöne Zeit mit ihr erinnern: "Mehr als alles andere liebe ich es, Leute zum Lachen zu bringen. Also verweilt bitte nicht voller Trauer über dem Ende meiner Geschichte, sondern lacht über die Erinnerungen, die wir geschaffen haben und über den Spaß, den wir hatten. Bitte erzählt Brianna diese Geschichten, damit sie weiß, wie sehr ich sie liebe und wie stolz ich auf sie bin und immer sein werde (und erzählt diese Geschichten so, dass ich viel cooler rüberkomme, als ich eigentlich bin). Denn ich liebe nichts mehr als ihre Mama zu sein. Nichts. Jeder Moment mit ihr war voller Glück, das ich mir nicht vorstellen konnte, bis sie in unsere Welt gepurzelt ist."

    ---Trennung _Für ihre Tochter hat Heather McManamy ein besonderes Geschenk _ Trennung---

    In ihren Abschiedsbrief bedankt sich Heather McManamy bei ihrem Ehemann

    Sie wünscht sich, ihrer Tochter in guter Erinnerung zu bleiben. "Sagt bitte nicht, dass ich den Kampf gegen den Krebs verloren habe. Krebs hat mir vielleicht alles genommen, aber nicht meine Liebe, meine Hoffnung und meine Freude. Es war kein Kampf, sondern das Leben, das oft einfach nur brutal gewöhnlich und unfair ist, manchmal läuft es einfach so." Sie habe jahrelang mit dem Krebs gelebt, das sei schon ein Sieg, schreibt Heather McManamy.

    "Am wichtigsten ist, dass ich mich sehr glücklich schätzen kann, über ein Jahrzehnt mit der Liebe meines Lebens und meinem besten Freund, Jeff, zusammen gewesen zu sein. Wahre Liebe und Seelenverwandte existieren." Jeder Tag mit ihm sei mit Heiterkeit und Liebe gefüllt gewesen. Er sei der "beste Ehemann im Universum". "Während andere schon lange weggelaufen wären, schwankte er während dieser ganzen Krebs-Scheiße nie. Sogar in den schlimmsten Tagen fanden wir einen Weg, miteinander zu lachen." Sie schreibt, sie wird immer bei ihnen sein.

    Die krebskranke Frau bedankt sich bei ihren Freunden für ihr schönes Leben. Auch für ihre Ärzte und Krankenschwestern findet sie liebe Worte: "Ich zweifle nicht daran, dass ihr mir so viele Tage gegeben habt, wie möglich. Aus tiefstem Herzen wünsche ich meinen Freunden ein langes, gesundes Leben und hoffe, ihr könnt jeden Tag das unglaubliche Geschenk erleben, wie ich das getan habe."

    Für ihre Beerdigung hat Heather McManamy auch einen besonderen Wunsch: Sie will eine Getränkerechnung, die sie stolz machen würde. "Feiert die Schönheit des Lebens mit einer super Party, im Wissen, dass ich es so will und ich daran glaube, dass ich irgendwie auch da sein werde (ihr wisst, wie ungern ich den ganzen Spaß verpasse)."

    Ihren Abschiedsbrief beendet sie mit folgenden Worten: "Ich freue mich darauf, jeden von euch heimzusuchen. Das ist gar nicht so sehr ein Abschied, sondern ein späteres Wiedersehen. Tut mir einen Gefallen und denkt ein paar Minuten jeden Tag daran, wie zerbrechlich dieses verrückte Leben ist. Vergesst nicht, jeder Tag zählt."

    Für ihre Tochter hat Heather McManamy ein besonderes Geschenk

    Für ihre Tochter hat sich Heather McManamy etwas ganz Besonderes überlegt. Sie hat ihrem Kind Karten für zukünftige Anlässe geschrieben, wenn sie nicht mehr da ist. So erhält das Mädchen beispielsweise an ihrem ersten Schultag, bei ihrem ersten Kuss oder wenn sie selbst ein Kind bekommt, eine Botschaft von ihrer verstorbenen Mutter.

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