Der Schlangen-Experte Dieter Zorn erlitt im südfranzösischen Dörfchen Faugères einen Herzstillstand, nachdem er wenige Minuten zuvor mehrfach von seiner Aspis-Viper gebissen wurde, wie die Rettungsdienste am Mittwoch mitteilten.
Der 53-Jährige zog seit Jahrzehnten mit seiner Reptilien-Show durch die Lande, um dem Publikum die Angst vor Schlangen zu nehmen. Während der Show in Faugères biss die Viper jedoch mehrfach zu. Zorn hatte den Angaben zufolge noch Zeit, die Schlange zurück in ihr Vivarium zu legen, bevor sich die Rettungskräfte um ihn kümmerten.
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Trotz des Einsatz eines Gerinnungshemmers, um Blutgerinnsel zu verhindern, starb Zorn wenig später an einem Herzstillstand. In seiner Show hatte der 53-Jährige seinem Publikum zuvor auch Krokodile, Pythons, Skorpione und Vogelspinnen vorgeführt.
Aspisvipern gibt es auch in Deutschland
Aspisvipern werden bis zu 90 Zentimeter lang und sind in Europa beheimatet. Auch in Deutschland kommt die Giftschlange bisweilen vor. Ihr Gift ähnelt dem der Kreuzotter. afp