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Baumgartner-Sprung: So feiert die Welt "Felix den Großen"

Baumgartner-Sprung

So feiert die Welt "Felix den Großen"

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    Felix Baumgartner auf dem Weg nach oben. Foto: Stefan Aufschnaiter / Red Bull dpa
    Felix Baumgartner auf dem Weg nach oben. Foto: Stefan Aufschnaiter / Red Bull dpa

    Felix Baumgartner ist der erste Mensch, der mit einem Sprung aus der Stratosphäre die Schallmauer durchbrochen hat. Mit exakt 1341,9 Stundenkilometernraste der Österreicher am Sonntagabend deutscher Zeit auf die Erde zu.Ein wahnsinniger Rekord! Allerdings nicht nur für den 43-jährigen Extremsportler.

    Servus TV sendete zehn Stunden live

    Auch TV-Sender und Internetplattformen feiern mit. Der Muttersender des Sponsors Red Bull, Servus TV, verzeichnete in seiner zehnstündigen Liveübertragung eine Rekordquote. Im Durchschnitt erreichte das Programm rund 400.000 Seher, den Spitzenwert erzielte das erste Interview nach der Landung: 910.000 Menschen sahen nach Senderangaben die ersten Worte des neuen Weltrekordlers.

    80 Prozent Marktanteil für TV-Sender

     Auch der österreichische Sender ORF eins dürfte mit den Einschaltquoten mehr als zufrieden sein. Mit einem Marktanteil von 59 Prozent erreichte der Sender den höchsten Wert seit dem Interview mit Natascha Kampusch nach deren Flucht.

    Das ist Felix Baumgartner

    Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner wurde am 20. April 1969 in Salzburg geboren.

    Bekannt wurde er vor allem als sogenannter Base-Jumper, der Fallschirmsprünge von einem festen Untergrund aus absolviert.

    Baumgartner sprang schon von der Christus-Statue in Rio de Janeiro und vom Petronas Tower in Kuala Lumpur.

    Bei seinen waghalsigen Aktionen hat er sich oft Ärger mit der Polizei eingehandelt.

    Nach einem Sprung vom höchsten Gebäude Skandinaviens in Malmö (Schweden), soll sich Baumgartner mit einem Schnellboot nach Dänemark abgesetzt haben, um einer Verhaftung zu entgehen.

    2003 überquerte er in einem sogenannten "Wingsuit", einem Flügelanzug, den Ärmelkanal im freien Fall.

    Auf der rund 36 Kilometer langen Strecke erreichte Baumgartner eine Spitzengeschwindigkeit von 360 Stundenkilometern.

    Um ein vielfaches höher soll das Tempo bei seinem jüngsten Projekt sein. Fünf Jahre lang bereitete sich Baumgartner auf "Stratos", seinen Sprung aus 36 Kilometern Höhe vor.

    Trotz aller waghalsigen Aktionen gilt Felix Baumgartner als Extremsportler, der viel Wert auf Sicherheit legt und alle seine Aktionen akribisch plant.

    Servus TV und ORF eins kommen nach Rechnung von kurier.at damit  zusammenauf 80 Prozent Marktanteil. Anders formuliert: Acht von zehn Fernsehzuschauer in Österreich verfolgten am Sonntagabend den Sprung aus der Stratosphäre zur Erde.

    Auch Youtube verzeichnet Rekord

    Doch damit der Rekorde nicht genug. Auch der Internet-Videokanal Youtube meldet einen neuen Höchstwert. Bis zu acht Millionen Menschen verfolgten zu Spitzenzeiten gleichzeitig das Spektakel in Roswell.

    Baumgartner-Sprung weltweit in den Medien

    Die Medienschaffenden in der ganzen Welt ließen sich von Baumgartners Sprung zu publikumswirksamen Schlagzeilen hinreisen. Während The Guardian in Großbritannien von "Felix der Große" schreibt, findet Le Figaro (Frankreich): "Felix Baumgartner, geboren um zu fliegen". In der Türkei wird Baugartner in der Hürriyet als "Der fabelhafte Felix" bezeichnet und die US-Ausgabe von CNN bezeichnet den Sprung als "Schritt für die Geschichtsbücher".

    Letztlich dürfte auch Sponsor Red Bull zu den Gewinnern gehören. Das Stratos-Projekt soll den Getränkehersteller um die 50 Millionen Euro gekostet haben. Marketing-Experten rechnen jedoch damit, dass der Werbe-Effekt um ein Vielfaches höher ausfallen dürfte. (awe)

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