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Blitzer
07.08.2013

Hessen: Schilder warnen vor Radarfallen: Neue Strategie gegen Raser

Vor einer Radarkontrolle warnt am 06.08.2013 am Autobahnkreuz Darmstadt (Hessen) ein Schild, das zuvor von Hessens Verkehrsminister Rentsch (FDP) enthüllt wurde.
Foto: Andre Hirtz dpa

Warnungen vor Blitzern müssen in Hessen zukünftig nicht mehr unbedingt im Radio durchgesagt werden - das Bundesland warnt nun selbst vor Radarfallen.

Hessen verfolgt eine neue Strategie gegen Raser - künftig warnen landesweit Schilder vor festinstallierten Radarfallen.  Trotz Kritik von Kommunen und Opposition enthüllte Verkehrsminister Florian Rentsch am Dienstag in Darmstadt ein erstes Warnschild.

Das Radarfoto, herausgegeben zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen, das von einer Koppel ausgebrochen war.
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Geblitzt! Skurrile Aufnahmen von Pferd bis Hirschgeweih
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Hessen: Warnschilder vor Radarfallen sollen Raser stoppen

"Die Schilder sind ein Signal an Autofahrer, auf den Tacho zu schauen und gegebenenfalls ihr Tempo zu drosseln", sagte der FDP-Minister bei der Aktion an der Autobahn 5 am Darmstädter Kreuz. Die Warnzeichen erhöhten zudem die Verkehrssicherheit. "Deshalb haben wir sie für alle festinstallierten Anlagen in Hessen angeordnet", sagte Rentsch.

Radarkontrolle: Hessen fährt neue Strategie

Nach der Anordnung muss bis Ende August in Hessen innerhalb geschlossener Ortschaften vor jeder fest installierten Anlage in 50 Meter Entfernung ein Warnschild "Radarkontrolle" angebracht werden. Außerhalb geschlossener Ortschaften sind es 100 Meter.

Auf Autobahnen gelten 200 Meter Abstand. Die Kosten übernimmt laut Rentsch der jeweilige sogenannte Baulastträger, das sind je nach Straße Bund, Land, Kreis oder Gemeinde. Unter anderem weigert sich die Stadt Frankfurt, Schilder aufzustellen. Das liegt wohl auch daran, dass man sich in den jeweiligen Städten davor fürchtet, Einahmen durch die Radarfallen zu verlieren.(AZ/dpa)

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