Am Freitag sind beim Absturz eines Kleinflugzeugs in den Bodensee wohl zwei Personen gestorben. Der Pilot und ein Passagier konnten bis zum Freitagabend noch nicht geborgen werden. Bei Einbruch der Nacht wurde die Suche abgebrochen - jetzt am Samstag läuft sie wieder. Die Identität der Opfer ist noch unklar. 90 Einsatzkräfte der Polizei, Feuerwehr und Wasserrettung suchten die Opfer bis in die Abendstunden im See vor Bregenz in Österreich. Nachdem die Sonne untergegangen war, wurde die Suche eingestellt.
Kleinflugzeug stürzt in Bodensee
Das Flugzeug war am Freitagachmittag vom Flugplatz Hohenems (Bezirk Dornbirn) aus zu einem Rundflug über den Bodensee gestartet, wie der Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA mitteilte. Etwa zehn Minuten später sei das Flugzeug rund 1500 Meter vom Ufer entfernt in den See gestürzt. Zeugen hätten berichtet, dass die Maschine dabei zerschellt sei. Zu den Hintergründen des Unfalls gäbe es noch keine Hinweise.
Flugzeug stürzt in Bodensee - Wohl zwei Tote
Das Flugzeugwrack liegt nach Angaben des Einsatzleiters Stefan Schlosser vom Landeskriminalamt Vorarlberg vermutlich in einer Tiefe von 40 bis 50 Metern. Daher könne man nicht einfach ins Blaue hinein suchen, erklärte der Wasserrettungs-Einsatzleiter Manuel Winkel. "Wir haben da unten keine Sicht, und es herrscht ein Druck von sechs Bar." In einer solchen Umgebung sei nur eine zielorientierte Bergung möglich. dpa/AZ