Die Verfilmung von Marco Weiss' Erfahrungen in türkischer Haft hat dem Fernsehsender Sat.1 einen soliden Erfolg bei den Einschaltquoten beschert. Nur die ARD-Serie "Um Himmels willen" wollten noch mehr Zuschauer (7,34 Millionen) sehen. Durschnittlich 4,87 Millionen Zuschauer schalteten "Marco W. - 247 Tage im türkischen Gefängnis" am Dienstagabend ein. Das bedeutet einen Marktanteil von 15,8 Prozent, teilte der Sender am Mittwoch mit.
Bei den 14- bis 49-Jährigen, die als werberelevante Zielgruppe gelten, fieberten 2,51 Millionen (20,3 Prozent) mit Marcos Filmeltern Veronica Ferres, und Herbert Knaup sowie Vladimir Burlakov, der Marco spielte. Noch bessere Marktanteile (22,5 Prozent) beim jungen Publikum erreichte die anschließende Dokumentation "Der Fall Marco W." Sie hatte insgesamt rund 3,5 Millionen Zuschauer.
Doch Fritz Wepper war am Dienstagabend im deutschen Fernsehen wieder einmal nicht zu toppen. Er spielt in der Serie "Um Himmels willen" Bürgermeister Wöller, der sich mit der Ordensschwester Hanna (Janina Hartwig) herumplagt.
Weniger Interesse löste die letzte Folge des ZDF-Dreiteilers "Der Wettlauf zum Südpol" aus, den das österreichische Team mit einem Vorsprung von 45 Stunden für sich entschied. 2,79 Millionen Zuschauer (8,4 Prozent) schalteten ein. dpa/dapd