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Ende eines Lebensjahrzehnts: Vor runden Geburtstagen neigen wir zu Extremen

Ende eines Lebensjahrzehnts

Vor runden Geburtstagen neigen wir zu Extremen

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    Der runde Geburtstag lädt nicht nur zum Feiern, sondern oft auch zum Nachdenken ein.
    Der runde Geburtstag lädt nicht nur zum Feiern, sondern oft auch zum Nachdenken ein. Foto: Britta Pedersen (dpa)

    Zum Ende eines Lebensjahrzehnts denken Menschen besonders intensiv über ihr Leben nach. Das berichten US-Forscher im Fachblatt "Proceedings" der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS). Ist das eigene Dasein erfüllt und sinnvoll? Viele Menschen neigen mit 29, 39 oder 49 Jahren zu besonders extremen oder intensiven Entscheidungen.

    Weil die Lebenszeit so oft in "Zehner" eingeteilt wird, wird jedes Lebensjahrzehnt von den Menschen als eigene Dekade angesehen. In den "Neuner-Jahren" findet also das Ende einer Ära statt, besonders in solchen Jahren denken wir über den Sinn und Zweck des Lebens nach. Das ergab eine Studie mit mehr als 42.000 Erwachsenen. Schon nur das Erwähnen eines runden Geburtstags ließ in einer zweiten Studie an 337 Probanden die Teilnehmer zunehmend nachdenklicher werden.

    Sinnkrise vor dem runden Geburtstag kommt häufig vor

    Die Extreme, die vor runden Geburtstagen oft durchgeführt werden, können sich unterschiedlich äußern: Einige Menschen neigen am Ende eines Lebensjahrzehnts zu Seitensprüngen und Fremdgehen, andere stecken sich Ziele wie einen Marathon-Lauf. Die Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens und dem Altern löst oft eine Sinnkrise oder eine Suche nach Bedeutung aus, resümieren die Forscher. dpa/sh

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