Achim Klimmeck (62), Gerüstbauer und begeisterter Fußball-Fan aus Essen, hat zur WM seine Straße mit Hunderten Flaggen geschmückt. Zu sehen sind die Fahnen aller WM-Teilnehmer 2018, vor allem aber Deutschlands.
Der gebürtige Gelsenkirchener hat sie unter anderem an quer über die Straße gespannten Stahlseilen befestigt. An vier Seilen hängen die Endspielergebnisse der Titeljahre 1954, 1974, 1990 und 2014, zusammen mit den Fahnen der Austragungsländer und Endspielgegner.
Bis zu 1000 Euro gibt er pro Turnier aus
2006 hatte der Fußball-Fan zum ersten Mal Fahnen aufgehängt – seitdem zu jeder EM und WM. "Mittlerweile habe ich mehr als 300 eigene Flaggen", sagt er. Pro Turnier gibt er bis zu 1000 Euro dafür aus. Auch die Nachbarn fänden es gut und hätten mehr als 100 eigene Fahnen aufgehängt.
Das nächste Spiel gegen Schweden ist für ihn ein "Entscheidungsspiel", das Deutschland aber gewinnen kann: "Gegen Schweden haben sie eigentlich immer gut ausgesehen." Die Fahnenparade will Klimmeck in jedem Fall bis eine Woche nach dem Endspiel hängen lassen. "Eine WM ist dafür da, dass du sie bis zum Schluss siehst." (dpa)