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Eurovision Song Contest 2017
22.03.2017

Russische Sängerin darf nicht zum ESC in die Ukraine reisen

Die russische Sängerin Julia Samoilowa, hier bei der Eröffnung der Paralympischen Spiele in Sotschi, darf nicht zum ESC in die Ukraine einreisen.
Foto: Ekaterina Lyzlova/AP/dpa (Archivfoto)

Die russische Sängerin Julia Samoilowa kann nicht am Eurovision Song Contest in der Ukraine teilnehmen - weil sie wegen eines Auftritts auf der Krim nicht mehr einreisen darf.

Der Eurovision Song Contest (ESC) hat einen politischen Skandal: Wegen ihres Auftritts auf der Krim hat die Ukraine der russischen Kandidatin Julia Samoilowa die Einreise verboten. Der ukrainische Geheimdienst SBU habe Samailowa ein dreijähriges Einreiseverbot erteilt, sagte Behördensprecherin Olena Gitlijanska der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch. Die 2014 von Russland annektierte Halbinsel Krim ist einer der Hauptstreitpunkte zwischen Kiew und Moskau.

Russland bezeichnet Einreiseverbot zum ESC als Provokation

Russland kritisierte das Einreiseverbot für seine Kandidatin als "ungeheuerlich". Es handele sich um einen "weiteren ungeheuerlichen, zynischen und unmenschlichen Akt", zitierte die Nachrichtenagentur Interfax Vize-Außenminister Grigori Karasin.

Die Ukraine betrachtet die im März 2014 von Russland annektierte Krim weiter als Teil ihres Staatsgebietes. Das diesjährige ESC-Finale findet am 13. Mai in der ukrainischen Hauptstadt statt.

Die 27-jährige Samoilowa, die im Rollstuhl sitzt, war Mitte März ohne eine Publikumsabstimmung zur russischen ESC-Teilnehmerin bestimmt worden. Sie war 2015 bei einem Gala-Konzert auf der Krim aufgetreten. Aus der Ukraine kam umgehend Kritik an der Nominierung, die als "Provokation" verurteilt wurde. afp

Lesen Sie auch: Am Eurovision Song Contest 2017 in Kiew nehmen 43 Länder teil

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23.03.2017

Das Verbrechen die Krim besucht zu haben findet selbstverständlich vollstes Verständnis in der westlichen Wertegemeinschaft. Kein weltweites Empörungsgeheul ist zu hören,wenn es darum geht die hübsche Russin vor die Tür zu setzen. Auch der Boxer Klitschko,der Kiewer Bürgermeister, hat kein Wort über den Einzug der Politik in Kunst und Sport verloren. Aber wer schaut sich dieses abgekartete langweilige Spektakel,in dem Deutschland,voraussagbar,wieder einen der letzten Plätze machen wird, denn schon 3 Stunden lang an. Da reicht es wenn man zur Abstimmung aktiv wird.

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