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Flugzeugunglück in Indonesien: Retter stoßen nach Absturz auf Leichen und Wrackteile

Flugzeugunglück in Indonesien

Retter stoßen nach Absturz auf Leichen und Wrackteile

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    Beim Absturz des russischen Superjet 100 in Indonesien kamen wohl alle Passagiere ums Leben.
    Beim Absturz des russischen Superjet 100 in Indonesien kamen wohl alle Passagiere ums Leben. Foto: dpa

    Für die Angehörigen der Insassen ist der Absturz des Flugzeugs vom Typ Superjet 100 ein Schock, für die russische Flugzeugindustrie ist er ein herber Rückschlag. Die Maschine ist ein neu entwickeltes  Mittelstrecken-Passagierflugzeug, mit dem Russland seine Stellung auf dem Luftfahrtmarkt ausbauen will.

    Am Mittwoch sollte die Maschine bei einem Flug Luftfahrtverantwortlichen und Journalisten vorgeführt werden. Dabei geschah das Unglück. Nur knapp 30 Minuten nach dem Start zum Demonstrationsflug verschwand der Superjet vom Radar. Der Pilot hatte in seinem letzten Funkspruch rund 20 Minuten nach dem Start um Erlaubnis darum gebeten, die Flughöhe verlassen und auf 1800 Meter sinken zu dürfen. Gründe für das Manöver nannte die indonesische Flugwacht zunächst nicht. Dann brach der Kontakt ab.

    Absturz: Wrack des Superjets erst später entdeckt

    Erst viele Stunden später wurde das Wrack der Maschine an einem Vulkan entdeckt. Retter, die es am Donnerstag in der Bergregion südlich der Hauptstadt Jakarta erreichten, entdeckten nur Leichen,  sagte ein Sprecher der nationalen Rettungsbehörde, Gagah Prakoso.  "Es gibt keine Überlebenden." Die Helfer bereiteten sich nun darauf  vor, die Toten für die Bergung vorzubereiten. Diese sei für Freitag  geplant. Die genaue Zahl der Opfer konnten die Rettungskräfte  zunächst nicht nennen.

    Absturzursache in Indonesien unklar

    Prakoso zufolge hatte das Flugzeug in voller Geschwindigkeit die Seite des Bergs gerammt. Warum das Flugzeugunglück in Indonesien geschah, ist völlig unklar.

    Russisches Flugzeugwrack gefundenAm Halim-Flughafen in Jakarta trafen unterdessen die ersten Angehörigen ein. Sie wurden von Psychologen betreut. Die Behörden veröffentlichten keine Passagierlisten, weil einige, die auf dem Flug sein sollten, doch nicht dabei waren und andere ihre Plätze einnahmen. "Das zeigt doch, dass das alles nicht professionell abgelaufen ist", sagte Iszirta Rahman dem Nachrichtenportal Detik.com. Sein Bruder sei an Bord gewesen.

    Flugzeugunglück: Schlechtes Wetter am Vulkan

    In der Region rund um die Absturzstelle war zum Zeitpunkt des Unglücks schlechtes Wetter. Der 2200 Meter hohe Vulkan Salak liegt oft in Dunst und Nebel. AZ, dpa, afp

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