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Gerichtsverfahren: DSDS-Gewinner Mehrzad muss 11.000 Euro Geldstrafe bezahlen

Gerichtsverfahren

DSDS-Gewinner Mehrzad muss 11.000 Euro Geldstrafe bezahlen

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    Mehrzad Marashi im Gerichtssaal., dpa
    Mehrzad Marashi im Gerichtssaal., dpa

    Marashi war im Juli 2009 am Steuer eines Autos erwischt worden, obwohl er zu der Zeit keinen Führerschein mehr besaß. Ein Freund, der mit im Auto saß, bot ihm an, für ihn zu lügen. Der Kumpel sagte daraufhin bei der Polizei und vor Gericht aus, dass er und nicht Marashi am Steuer gesessen habe. Ein Polizist hatte den späteren Castingshow-Sieger aber eindeutig als Fahrer identifiziert. Ein Hamburger Amtsgericht verurteilte Marashi daraufhin zu einer Geldstrafe von 9000 Euro wegen Anstiftung zur Falschaussage. Der Staatsanwaltschaft reichte dieses Urteil nicht, sie ging in Berufung.

    In diesem Verfahren schraubte das Hamburger Landgericht am Montag das Strafmaß von 90 Tagessätzen zu je 100 Euro auf 110 Tagessätze. Zwar sei der Angeklagte geständig und einsichtig, er hätte jedoch die uneidliche Falschaussage in einem Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vermeiden können, sagte der Vorsitzende Richter zur Begründung. "Wir wollen nicht belogen werden", sagte er. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe von 14.000 Euro beantragt.

    Marashi entschuldigte sich vor Gericht für die Falschaussage. "Ich habe einen Fehler gemacht", sagte er. Er sei damals noch nicht Vater gewesen. Seit sein 15 Monate alter Sohn da sei, sehe er die Dinge anders. Mit dem Ergebnis sei er nicht zufrieden, doch er habe aus seinen Fehlern gelernt. "So was würde ich nie wieder machen", sagte er am Montag im Anschluss an das Urteil. Er habe alles nur getan, um seinen Führerschein nicht abgeben zu müssen. Am Ende sei es dann aber genau so gekommen. dapd

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